Pfeffer & Chilispezialitäten

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Chilis & Pfeffer: Scharfe Früchtchen und geschmackvolle Körner

Sie sind lecker, beliebt und gesund und geben obendrein unserem Essen eine eigene Würze. Die Rede ist von den beliebten kleinen Scharfmachern, den Chilis, und einem der beliebtesten Gewürze überhaupt, dem Pfeffer. 

Chilis bringen Körper und Essen in Schwung

Übertreiben darf man es sicherlich nicht mit den gelben, orangen oder roten Scharfmachern. Für viele sind sie aber in so mancher Speise wie Chili con Carne, Texas Babeque oder Thai Curry kaum wegzudenken. Dabei gibt es äußerst unterschiedliche Chilisorten, die sich in Farbe/Form, Aroma und Schärfe unterscheiden. So gibt es etwa dekorative Chilifäden, Chilis, die man als ganze Schote mitkocht bzw. -brät, gemahlene Chilis sowie Chilis in Flockenform. Bird Eye Chilis, das "afrikanische Feuer", haben ein sehr angenehmes Aroma und sind etwas milder (100.000 Scoville) als Habaneros (ab 250.000 Scoville) aus Mittel- und Südamerika. Cayennepfeffer ist weltweit als pulverisiertes Gewürz sehr beliebt und passt wunderbar zu Fleisch-, Fisch- und Nudelgerichten. Seine Schoten sind kegelförmig mit einer leichten Beugung.
Aber nicht nur als Gewürz sind Chilis weltweit begehrt. Immer öfter werden sie auch als Arznei eingesetzt. Verschiedene Studien haben belegt, dass das darin enthaltene Capsaicin schmerzlindernd wirkt und deshalb vor allem bei Verspannungen bzw. Verhärtungen angewendet wird. Außerdem sollen Chilis eine entzündungshemmende Wirkung haben. Oft werden sie bei Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen und chronischen Erkrankungen eingesetzt. Darüber hinaus helfen die feurigen Leckerbissen bei der Fettverbrennung und sollen Krebs vorbeugen. 

Pfeffer - ein beliebtes Gewürz mit Vielfalt und Tradition

Der Ursprung eines der beliebtesten Gewürze weltweit lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Pfeffer zu kaufen ist heute nicht nur problemlos überall möglich; die beliebten Beeren sind mit rund 200.000 Tonnen im Jahr mengenmäßig auch führend am Markt. "Geh hin, wo der Pfeffer wächst", sagt man, wenn man jemanden weit weg wünscht. Aber wo ist das? Heutzutage wird die weltweit so beliebte Kletterpflanze vorwiegend in tropischen Gebieten wie Indien, Indonesien, Thailand und Brasilien angebaut. Denkbar viele Speisen lassen sich mit den ganzen Körnern oder in zerstoßener bzw. gemahlener Form würzen: von Fisch- und (insbesondere) Fleischgerichten über das klassische Bauernfrühstück bis hin zu Eintöpfen. Und im Tomatensaft ist er ebenfalls bestens aufgehoben.
Wegen seines kräftigen Aromas, gepaart mit der (meist) leichten Schärfe sind die Sprichwörter "Pfeffer im Hintern haben" und "jemandem Pfeffer in den Hintern blasen" entstanden. Das Gewürz steht eben für Vitalität, Energie und Antrieb. Wie bei den Chilis gibt es verschiedene Pfeffersorten mit unterschiedlichen Aromen: vom leicht pimentartigen selten vorkommenden Kubebenpfeffer über den leicht süßlich-scharfen Langen Pfeffer und den nussigen Tellicherry bis hin zum Szechuan Pfeffer mit seinem vielfältigen Aroma. Schwarzer, Grüner und Weißer Pfeffer unterscheiden sich in der Herstellungsweise; Rosa Pfefferbeeren sind weniger scharf. Vor allem wegen seiner ätherischen Öle ist auch Pfeffer sehr gesund und wirkt antibakteriell.