Gewürzmischungen

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Ein Essen zu genießen, ist nicht nur Geschmackssache, sondern fängt schon sehr viel früher an. Wenn exotische Duftwolken durch die Küche wabern, von Grill holzige Düfte aufsteigen oder aus dem Ofen ein süßer Wohlgeruch zieht, sind dafür Gewürze und Würzmischungen verantwortlich. Schmecken, riechen und sehen. Auch der optische Eindruck einer gewürzten Speise macht Lust auf mehr. Ein sanftes Gelb, frisches Grün oder auch verführerisches Rot gibt dem Essen das besondere Etwas.

Gewürzmischungen – Füllhorn des guten Geschmacks

Wie der Name schon besagt, werden diese Mischungen zum Würzen, Aromatisieren und Verfeinern von Speisen genutzt. Die dazu verwendeten Gewürze werden aus Teilen von Pflanzen hergestellt. Einige Kräuter werden auch als Gewürze genutzt. Aber nicht jedes Gewürz ist ein Kraut. So zählen Pfeffer und Salz zum Beispiel auch zu den Gewürzen. Wenn Sie eine fertige Gewürzmischung kaufen, sollten Sie darauf achten, dass diese ausschließlich aus Gewürzen besteht. Finden sich darin auch Zucker, Stärke, Geschmacksverstärker und Gewürzaromen handelt es sich um Gewürzpräparate. Diese müssen dann aber auch mindestens 60 Prozent Gewürze enthalten. Bis zu fünf Prozent Salz dürfen die Mischungen enthalten. Ist der Anteil größer, muss das zusätzlich ausgewiesen werden.

Leichte europäische Küche

Die Namen der Gewürzmischungen bezeichnen oft deren Herkunft, den Verwendungszweck oder die Inhaltsstoffe. So dürfen zum Beispiel in keinem Haushalt die Kräuter der Provence fehlen, die einem Salat eine mediterrane Note verleihen. Bestandteile sind in der Regel Bohnenkraut, Thymian und Fenchel. Auch hier gibt es Unterschiede. So enthalten einige Mischungen auch Rosmarin, Lorbeer und Salbei. In kalte Speisen können Sie die Mischung sofort hinzufügen, bei heißen Speisen sollten Sie dies erst am Ende der Koch- oder Garzeit machen, da viele Kräuter empfindlich auf Hitze reagieren und verbrennen beziehungsweise bitter werden. In Europa gehören Majoran, Liebstöckel, Estragon, Basilikum und Oregano zu den beliebten Gewürzen. Untereinander kombiniert ergeben sie aufgrund ihres unterschiedlichen prozentualen Anteils die verschiedensten Geschmackserlebnisse. Aber auch Gartenkerbel, Petersilie und Schnittlauch können aus einem einfachen Gericht einen kulinarischen Hochgenuss machen. Griechische Kräuter, Gyrosgewürz oder der Veggie Fit, ein vegetarischer Allrounder, geben dem Essen nicht nur eine spezielle Note, sondern wecken auch Erinnerungen an den letzten Urlaub.

Sinnlich exotische Aromen des Orient

Orientalische Speisen zeichnen sich durch ihre starken Aromen und lebendigen Farben aus. Eine der bekanntesten Gewürzmischungen ist Curry. Bis zu dreizehn unterschiedliche Komponenten sind im Currypulver enthalten. Darunter befinden sich unter anderem Koriander, Pfeffer, Paprika, Ingwer, Piment, Kreuzkümmel und Kurkuma, das ihm seine typische Farbe gibt. Der Anteil des Chilipfeffers bestimmt dabei den Schärfegrad eines Currypulvers. Curry ist dem Masala nachempfunden, das vor allem in der asiatischen Küche zu finden ist. Der chinesischen Küche gibt vor allem das Asia 5-Gewürz-Pulver den typischen Geschmack. Zimt, Szechuanpfeffer, Nelken, Anis und Fenchel werden zum Würzen von Fleisch und Nudeln genutzt. Aufgrund des starken Aromas reichen von dieser Mischung bereits kleine Mengen. Im arabischen Raum ist eines der beliebtesten Gewürze Baharat. Es besteht aus einigen Grundzutaten, die aber je nach Region variiert und ergänzt werden können. Baharat wird nicht nur zum Würzen von Fisch- und Fleischgerichten genutzt, sondern auch arabischen Mokka als besondere Note hinzugefügt.