Swipe to the left

Weihnachtsessen in Mexiko

Weihnachtsessen in Mexiko
19. Dezember 2017

Wenn in Mexiko die ‚Posadas‘ durch die Straßen ziehen, sind alle richtig hungrig. Neun Tage waren sie unterwegs und am letzten Tag, dem Heiligabend, ist ein ausgiebiges Essen hoch willkommen.

Auf dem Tisch steht neben dem traditionellen Weihnachtssalat, dem ‚Ensalada de Noche Buena‘ in den mexikanischen Nationalfarben, auch etwas Handfestes, die Pozole.

Das ist eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, viel Chili und Knoblauch. Dazu werden klein geschnittener Kopfsalat oder Kohl, Rettich, Avocado, Oregano und Zitronenviertel serviert.

Die Pozole kommt in großen Töpfen auf den Tisch, weil alle Hunger haben. Pozole gibt es nicht nur an Weihnachten, die Suppe ist auch das Nationalgericht am mexikanischen Unabhängigkeitstag.

Wir haben versucht, diese Suppe nachzukochen. Die passenden Gewürze gibt es ohne Beschaffungsstress bei uns im Internetshop.

Gute Schweinelende und die Hühnchenteile haben wir bei unserem Metzger organisiert. Alles wird in kleine Würfel geschnitten. Eine Zwiebel grob gehackt und etwas Knoblauchpulver dazu gegeben. Dann Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel, Oregano, gemahlene Nelken daruntermischen.

Grüne Paprikaschoten werden geröstet, geschält und fein gewürfelt. Ordentlich Chili darf nicht fehlen. Die Mischung wird in der Pfanne bei mittlerer Temperatur schön angebraten.

Mit Wasser wird aufgegossen, bis alles gut bedeckt ist. Das Maismehl haben wir am Vorabend eingeweicht, in einer Hühnerbrühe und der Gewürzmischung Garam Masala, beides aus unserem Shop.

Eigentlich ist Garam Masala, zu deutsch ‚heißes Gewürz‘, eine Mischung gemahlener Gewürze, die in der indischen Küche zur Herstellung von Currygerichten verwendet wird. Aber die traditionelle Mischung aus Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzem Pfeffer und Muskat schien uns maßgeschneidert für die mexikanische Pozole.

Nach einer guten Stunde in der Pfanne wird das Schweinefleisch wieder heraus ‚geangelt’ und in die verbleibende Flüssigkeit das eingeweichte Maismehl untergerührt. Das Ganze dann mit Hühnerbrühe auf die gewünschte Menge aufgefüllt und das Fleisch wieder rein in die Suppe. Nach rund zwanzig Minuten und etwas nachsalzen war die Suppe fertig.

Man kann nur sagen: „Wahnsinn”, eine Suppe speziell für die kalte Winterzeit mit einem Geschmack, der einem, noch im Nachhinein, das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Das Team der der gewuerzhelden.de wünscht jedenfalls viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.