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Wanderung in der Fränkischen Schweiz

Wanderung in der Fränkischen Schweiz
31. März 2018

Das Team der gewuerzhelden.de hat bei den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen einfach die Wanderlust gepackt. Städtereisen haben wir im letzten Jahr viele gemacht, jede Menge gesehen und viel erlebt. Jetzt wollen wir einmal zu Fuß eine der schönsten Landschaften Deutschlands, die Fränkische Schweiz erkunden.

Keine Angst, Essen und Trinken wird auch bei den Wandertouren nicht zu kurz kommen. Allerdings wollen wir bei dieser ersten Wandertour allen Lockungen der Gastronomie am Wegesrand widerstehen. In die Rucksäcke haben wir alles gepackt, was zu einer autarken Verpflegung und für eine Nacht im Freien notwendig ist. Darüber wird im nächsten Blog berichtet.

Die Fränkische Schweiz ist eines der angesagtesten Wandergebiete in ganz Deutschland. Markante Berg- und Hügellandschaften mit sanften Wiesenhängen wechseln mit charakteristischen Felsformationen und über 1000 beeindruckenden Höhlen ab.

Gößweinstein und das Felsenstädtchen Pottenstein sind die bekanntesten Ziele in der Fränkischen Schweiz. Wir haben uns als ambitionierte Tour eine Fernwanderung durch die Fränkische Schweiz mit 51 km Streckenlänge vorgenommen, verteilt auf zwei Tage.

Dieser Höhen-Fernwanderweg, als Franz-Josef-Kaiser-Weg betitelt, startet in Kirchehrenbach. Vor den Wanderern die Ehrenbürg, ein über 500 Meter hoher Zeugenberg. Die Nordkuppe trägt den Namen ‚Walberla‘, die Südkuppe den Namen ‚Hohe Rodenstein‘.

Vom Berg reicht der Blick weit ins Wiesenttal. Die erste interessante Wegmarke ist die Walburgis-Kapelle auf dem Walberla, der eigentliche Startpunkt des Weges. Ziel ist die Hubertuskapelle bei Hohenmirsberg.

Der gut ausgeschilderte Weg geht in Richtung Südosten nach Trainmeusel. Wald und offene Landschaften wechseln sich auf dem Höhenweg entlang der Wiesent ab. Weiter in südlicher Richtung kommt man zu den ersten Felsenhöhlen. Vorbei an Gößweinstein, erreichen die Wanderer das Naturwaldreservat Eibenwald. Die Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit, die Klosterkirche St. Maria und das Franziskanerkloster Gößweinstein grüßen die Wanderer.

Noch vor Gößweinstein, ungefähr auf der Hälfte des Weges, haben die Wanderer ihr Nachtquartier eingeplant. Eine abenteuerliche Übernachtung im Freien, auf ein Zelt haben wir tapfer verzichtet, darüber aber auch im nächsten Blog mehr.

Pottenstein an der Püttlach war das erste Ziel am nächsten Tag. Das Fachwerkstädtchen mit der Burg und der markanten Himmelsleiter Pottenstein lockt zum Bleiben. Aber einzig die bekannten Felsenhöhlen haben den Weg der Wanderer für eine Stunde unterbrochen.

Das einzigartige Naturwunder, die Teufelshöhle, muss man gesehen haben. Eintauchen in das geheimnisvolle Reich der Unterwelt, mitten im Herzen der Fränkischen Schweiz. Die majestätisch großen Tropfsteingebilde oder ein komplettes Höhlenbärenskelett aus der Nähe zu betrachten ist ein Erlebnis.

Weiter geht’s Richtung Norden durch Wälder und Felder zu unserem Ziel, der Hubertuskapelle in Hohenmirsberg.

Dieser Franz-Josef-Kaiser-Weg von Walberla bis Hohenmirsberg hat eine ordentliche Streckenlänge von etwas über 50 km. An einem Tag ist die Tour nur von sehr ambitionierten Sportlern zu schaffen. Verteilt auf zwei Tage ist dieser Weg aber ein echter Genuss.

Auf die vielfältigen Angebote der Gastronomie rechts und links vom Weg haben wir sehr schweren Herzens verzichtet. Aber nur um auszuprobieren, wie zwei Tage im Freien unter Verzicht auf Dosenfutter auch kulinarisch einigermaßen erfolgreich zu bewältigen ist.

Noch nie hat sich das Team der gewuerzhelden.de auf ein solches Experiment eingelassen. Im nächsten Blog erzählen wir davon. Ein Fazit in der Zwischenzeit: Wir haben das Wandern und das Outdoor-Leben entdeckt, es war abenteuerlich und wunderschön.

Das Team der gewuerzhelden.de wünscht viel Spaß beim Nachwandern und bei der Entdeckung eigener Touren per Pedes oder auf Schusters Rappen, wie man sagt.