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Outdoor Fränkische Schweiz

Outdoor Fränkische Schweiz
5. April 2018

Der Franz-Josef-Kaiser-Weg vom Walberla bis Hohenmirsberg war unsere erste Wandertour. Wir haben zu Fuß eine der schönsten Landschaften Deutschlands, die Fränkischen Schweiz erkundet.

Für untrainierte Wanderer war die über 50 km lange Tour natürlich nicht am Stück zu schaffen. Also haben wir bei dieser ersten Wandertour mal alles in die Rucksäcke gepackt, was zu einer autarken Verpflegung und für eine Nacht im Freien bei einer 2-Tagestour notwendig ist.

Auf Fertiggerichte wurde bewusst verzichtet, wir wollten auf jeden Fall frische Mahlzeiten in der improvisierten Outdoor-Küche zubereiten. Ein Packesel sollte die Tour ja nicht unbedingt begleiten, also musste die Ausrüstung konsequent abgespeckt werden.

Es galt unnützes Zeug zu Hause zu lassen, um Gewicht zu sparen. Einen 30 kg Rucksack zwei Tage durch die Gegend zu wuchten war keine Option. Bei einem Trekking-Spezialisten haben sich die Wanderer beraten lassen, was die Übernachtung im Freien anbelangt. Ein Zelt kam nicht in Frage. Eine Leichtluftmatratze für jeden und ein Schlafsack musste für diese eine Nacht ausreichen.

Essen und Trinken bereitete mehr Kopfzerbrechen. Die ‚Küche’ sollte ja auch nicht all zu viel wiegen. Wir haben uns für einen kleinen Gaskocher entschieden, der sich mit einer Kartusche betrieben ließ. Mitgenommen wurden überdies eine kleine Pfanne und zwei unterschiedlich große Töpfe. Für Teller und Besteck musste jeder selbst sorgen.

Nicht viel Platz und kaum Gewicht beanspruchen Nudeln. Wer darauf achtet, dass er schnellgarende Nudeln einkauft, der spart letztendlich auch an Brennmaterial. Natürlich gehören zur Grundausstattung Gewürze. Im Shop der gewuerzhelden.de kein Problem sich mit Grundsätzlichem zu versorgen. Globetrotter-Tütenfutter haben wir von vorneweg ausgeschlossen.

Für den Abend des ersten Tages standen Nudeln mit einer selbst gemachten Tomatensauce auf der ‚Speisekarte‘. Wasser fürs Nudelkochen war das geringste Problem. Das Nachtlager haben wir an einem kleinen Bächlein aufgeschlagen. Frisches Wasser gab es zum Glück in bester Quellwasser-Qualität.

Den Trick, wie man mit nur einer Feuerstelle kocht, haben wir uns wiederum bei ihrem Trekking-Berater abgeschaut. Die Nudeln in das kochende Wasser und neben der Feuerstelle fertiggaren lassen. Das dauert zwar etwas länger, funktioniert aber tadellos. In der Zwischenzeit haben die ‚Köche‘ im zweiten Topf die Tomatensauce zubereitet.

Für zwei große Zwiebeln war im Rucksack noch Platz. Mit etwas Olivenöl aus dem kleinen Fläschchen waren die kleingeschnitten Zwiebeln schnell angebraten. Frische Tomaten waren natürlich nicht an Bord, aber die Tomatenflocken aus den erntereifen Tomaten aus dem Shop der gewuerzhelden.de hatten ihren großen Auftritt. Das 100 gr Päckchen ist leicht und nimmt im Rucksack kaum Platz weg. Das Ganze wurde dann zusammen mit den angebratenen Zwiebeln, einer großen Tasse Wasser aufgekocht und mit den italienischen Kräuter abgeschmeckt.

Eigentlich sind die Tomatenflocken zum Abschmecken und Würzen unterschiedlichster Gerichte gedacht. Als Grundlage für die würzige Tomatensauce hatten die Flocken in der fränkischen Schweiz aber ihre Premiere. Die Nudeln waren in der Zwischenzeit gar. Ein Päckchen Schafskäse hat noch zusätzlich seinen Weg in die Outdoor-Vorratskammer gefunden.

Die Nudeln, zusammen mit der Tomatensauce, bestreut mit etwas Schafskäse und gewürzt mit dem speziellen Schafskäse-Gewürz aus unserem Shop war eine Mahlzeit, für die der Koch in den allerhöchsten Tönen gelobt wurde.

Ein Fertigprodukt hat sich dann doch eingeschlichen. Einer der Teilnehmer wollte auf seinen Rotwein zum Essen nicht verzichten. Ein Rotweinpulver im Tütchen mit Wasser angerührt, serviert in einem Plastikbecher, hat die Stimmung am Lagerfeuer zu guter Letzt noch richtig ansteigen lassen.

Die Tour wird allen gewuerzhelden.de in ewiger Erinnerung bleiben. Lange haben sie darüber diskutiert, ob als nächste wieder eine Städtereise kommt oder ob weiter auf des ‚Schusters Rappen‘ getourt wird.

Mit den richtigen Ideen und guten Zutaten muss man bei Outdoor-Kochaktionen nur wenig Abstriche machen. Vielleicht ergibt sich bei längeren Touren die Möglichkeit auf Wochenmärkten auch frische Lebensmittel einzukaufen.

Manche der gewuerzhelden.de träumten von einem Road-Trip durch einen amerikanischen Nationalpark.