Swipe to the left

Namibia Reise

Namibia Reise
21. November 2019

Das Fernreisefieber hat das Team der gewuerzhelden.de gepackt. Nach der wunderschönen Woche in Bangkok war klar, wir wollten unbedingt einmal nach Afrika.

Nach vielen Diskussionen fiel die Wahl auf Namibia. Eine tierreiche Wildnis und malerische Landschaften lockten uns in das angenehme Klima Namibias.

Der Direktflug von Frankfurt nach Windhoek dauerte rund 10 Stunden. Es ist immerhin eine Flugstrecke von über 8.000 km, immer in Richtung Süden. Vereinbart haben wir dass wir festes Schuhwerk einpacken. Für ausgedehnte Stadtbummel, Safaris oder kleine Wanderungen sind gute Schuhe wichtig.

Weil es in der Nacht richtig kühl werden kann, ist auch eine warme Jacke dabei. Beim Flug kommt keine Sekunde Langeweile auf. Ein Blick aus den Fenstern bietet mehr als jedes Fernsehprogramm. Die Alpen, Italien, das Mittelmeer und die braunen Landschaften von Nordafrika ziehen vorbei. Jede Minute wechselt das Bild.

Überhaupt ist die Zeit in unserem Spätherbst und Winter die beste Zeit für eine Reise nach Südafrika. Dort kann man den namibischen Sommer erleben, mit Tagestemperaturen von bis zu 30 °C. Normale Tageswerte sind angenehme 22 °C, ideale Temperaturen für Städtereisen oder Ausflüge in die Natur.

Das strahlende Sommerwetter empfängt uns schon bei der Landung auf dem International Airport Hosea Kutako. Mit dem Airport-Shuttlebus ist es ein Katzensprung in die City von Windhoek.

Durch persönliche Kontakte ist es uns gelungen in einem recht luxuriösen Hotel mitten in der Stadt unter zu kommen. So ziemlich alles ist von der zentralen Lage der Hotels aus zu Fuß zu erreichen.

Die Christuskirche, 1910 von deutschen Kolonisten erbaut, haben wir natürlich ebenso wenig ausgelassen wie das Museum 'Alte Feste'.

Windhoek ist nicht nur für alle Namibier die Shopping-Meile. Gewöhnungsbedürftig ist nur, dass Geschäfte schon um 17.00 bzw. 18.00 Uhr die Türen schließen.

In allen Geschäften kommt man mit Deutsch oder Englisch weiter. Die Straßen sind voll fliegender Händler, die ihre Waren anpreisen. Ein Café findet man an jeder Ecke.

Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist überall sichtbar, besonders die Architektur kann den deutschen 'Einschlag' nicht verheimlichen.

Der angebotene Street Food ist nicht jedermanns Sache. Einen gewissen Ekelfaktor gilt es mutig zu überwinden. Da liegen Kutteln neben gebratenem Ziegenkopf, mit allem was zu einem Kopf gehört und natürlich Omagungu, die bekannten Mottenraupen.

Was für europäische Mägen und Augen wesentlich besser passt, sind die vielen Wildfleisch Spezialitäten, echte Geschmacksabenteuer in immer neuen Darreichungsformen.

Im Südwesten Afrikas wird noch richtig kernig gekocht und vor allem gegrillt. Das Huhn ist etwas, das den Europäern wohlbekannt ist. Deshalb haben wir uns auch für das traditionelle Oshiwambo-Hühnchen entschieden. Das wird in Nambia samt Hühnerfüßen serviert. Die 'Profis' und Einheimischen knabbern daran voller Lust herum, wir haben nach einem kurzen Versuch darauf verzichtet. Das Hühnchen selbst aber war ein echter Hit.

Heraus zu schmecken waren Gewürze, die an einen 'Stoff' der aus dem eigenen 'Stall' erinnert, dem African Rub. Serviert wurde das Fleisch mit Chakalaka. Das ist würziges Gemüse mit 'Mealie Pap', einem festen, weißen Maisbrei. Genau diese afrikanische Spezialität wollen wir zu Hause nachkochen.

Nach letzten Blicken auf den endlosen Horizont und auf das klare Blau des afrikanischen Himmels sind wir schweren Herzens wieder in den Flieger gestiegen.

Eine Woche Sonnenschein mit wunderschönen Landschaften und unvergesslichen Erlebnissen liegt hinter den gewuerzhelden.de.