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Bangkok

Bangkok
29. Oktober 2019

Unumstritten ist Bangkok das beliebteste Reiseziel weltweit. Laut einer aktuellen Studie von Mastercard besuchten 2018 über 22 Millionen internationale Übernachtungsgäste die thailändische Hauptstadt, mehr Besucher als an jedem anderen Ort der Welt. Bangkok hat Paris vom ersten Platz verdrängt.

Im Oktober ist die Regenzeit zu Ende und die Entscheidung der gewuerzhelden.de ist leichtgefallen, endlich einmal eine Reise nach Südostasien anzutreten. Interessiert hat die uns neben den touristischen Highlights natürlich die asiatische Küche.

Beliebt ist Thailand vor allem wegen seiner schönen und vielfältigen Inselwelt. Die traumhaften Strände laden ein zum Baden und Relaxen. Vorgenommen hat sich unser Team die touristischen Trampelpfade möglichst zu meiden. Denn um ganz Thailand wirklich zu erkunden, reicht eine Woche sicher nicht. Allein die gigantischen Bergwelten, wilden Urwälder, die ursprünglichen Dörfer und die faszinierenden Tempel sind eine längere Reise wert.

Die Hauptstadt von Thailand bietet ein unvergessliches Treiben auf den Straßen und Plätzen. Hungern muss in Bangkok niemand, zu keiner Tages- bzw. Nachtzeit.

Die Garküchen, die es in jeder Gasse gibt, haben eine weltweite Bekanntheit erreicht. In dieser einen Woche haben wir kein einziges richtiges Restaurant besucht. Das Street-Food-Angebot war so vielfältig.

Eine Unterkunft haben wir mit Hilfe eines Reisebüros von Deutschland aus gebucht. Das war eine gute Wahl, weil allein die Entscheidung, in welchem der rund 50 Stadtteile man nach Zimmern suchen soll, für Anfänger ohne Hilfe nicht möglich ist.

Das Hotel lag in Rattanakosin, dem ursprünglichen (alten) Bangkok. Es war eigentlich ein Luxushotel zu einem vergleichsweisen sehr günstigen Preis. Es lohnt sich also, sich für eine Reise nach Bangkok auf die sachkundige Beratung eines Reisebüros zu verlassen.

In dem Stadtteil Rattanakosin findet man übrigens auch den Königspalast. Die bekanntesten, historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind mehr oder weniger fußläufig zu erreichen.

Auch wenn wir den touristischen Trampelpfaden aus dem Weg gehen wollten, den Großen Palast mit dem Tempel des Smaragd-Buddha oder den Tempel des liegenden Buddha, Wat Pho, sollte man vielleicht doch gesehen haben.

Von vielen Punkten des Stadtteils und auch vom Hotel selbst ist der Chao-Phraya River, der große Fluss, immer im Bild. Viele Expressboote ersetzen Taxis und Busse. Sie bringen jeden Tag tausende Passagiere schnell auf dem Fluss von A nach B. Als Dinner Cruises schippern die Boote Touristen dann abends entlang der Skyline und den hell beleuchteten Tempeln.

Die Abende waren in der pulsierenden Innenstadt Sathorn doch interessanter, Großstadt-Feeling in unmittelbarer Nähe von Bangkoks Finanzzentrum Silom. In diesem Stadtteil konzentrieren sich Thailands führende Unternehmen, die hippsten Hotels und die teuersten Restaurants der Stadt. Noch ein Stückchen weiter ist Patpong zu finden, die berühmte Partymeile von Bangkok. Kneipen, Restaurants, GoGo-Bars und Nachtmärkte sind in unendlich großer Vielfalt geboten.

Dort sind wir auch auf einen Nachtmarkt gestoßen, der sich vor allem mit seinen vielen Streetfood-Angeboten sehr außergewöhnlich darstellte. Das Schöne war, die allermeisten Besucher waren Einheimische.

Im Halbdunkel fiel die Wahl zwischen außergewöhnlichen Kreationen und gängigem Thai-Streetfood ziemlich schwer. An einem kleinen Stand, mitten im Gewühl, ist uns eine nette, sehr kleine, zierliche Dame aufgefallen, die mit einer engelsgleichen Stimme in sehr gut verständlichem Englisch eine Kokossuppe angeboten hat.

Genau dieser Küchendunst hat uns dann auch in die Nase 'gestochen'. Alle aus dem Team waren sich einig, dass man von der netten Dame so viel Geheimnisse wie möglich über die sehr geschmackvolle Suppe erfahren wollte.

Das Rezept für diese Suppe wollte man mit nach Hause nehmen und nachkochen. Natürlich sind wir in dieser Nacht noch weiter von Stand zu Stand gezogen, haben hier und da probiert und gekostet. Die Kokossuppe aber konnte bis zum letzten Tag nicht getoppt werden.

Eine Reise nach Bangkok lohnt sich gerade jetzt, wenn bei uns die graue Jahreszeit und der Winter beginnt. Wir können nur empfehlen, sich bei der Buchung auf ein erfahrenes Reisebüro zu verlassen. Den Versuch, sich selbst alles zusammen zu suchen, haben wir schnell aufgegeben.

Neben den vielen kleinen sympathischen Souvenirs, die wir uns mitgebracht haben, bleibt die Erinnerung an den Geschmack dieser Kokossuppe. Genau diese wollen wir im nächsten Blog versuchen nach zu kochen.