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28. Februar 2018

Cozido à Portuguesa

Bei unserem Städtetrip nach Lissabon haben wir im Gato Pardo einen sehr guten ‚Cozido a Portuguesa‘ serviert bekommen. Das ist ein Eintopf mit Fleisch, Kartoffel und Gemüse, super lecker.

In diesem einfachen Bistro, nach der Fahrt mit der knallgelben Straßenbahn, war das Essen und das Eintauchen in die Welt der Einheimischen eine wunderbare Erfahrung.

In unserem ‚Cozido a Portuguesa‘ haben wir geräucherte Schweinswürste, Rindfleisch, Hähnchen und natürlich Gemüse in vielen Varianten registriert. Die Recherche nach dem möglichst originalen Rezept im Netz hat uns aber nicht sehr weit gebracht.

Also den eigenen Kopf mit den Erinnerungen einschalten und los gehts. Die passenden Fado-Klänge beim Streaming Anbieter herausgesucht - ist besser der Fado rührt uns zu Tränen anstelle der Zwiebeln.

Eingekauft bzw. in unseren Vorräten gefunden haben wir Kichererbsen, Zwiebeln, Knoblauch (dafür nehmen wir natürlich den granulierten Knoblauch aus unserem Shop) und ein gutes Stück Rindfleisch. Das Hähnchen kam ausnahmsweise aus der Tiefkühltruhe und die geräucherten Schweinswürste wurden durch geräucherte Knoblauchwurst ersetzt. Dazu hat ein ganzer Korb Gemüse seinen Weg in die Küche gefunden.

Die Kichererbsen haben wir über Nacht in Wasser eingeweicht. Die Zwiebeln schälen, aber kleinschneiden ist nicht notwendig. Sie werden nur geviertelt und kommen zusammen mit dem Knoblauch, dem Rindfleisch und etwas Salz in den Topf. Zugedeckt lassen wir alles bei mittlerer Hitze zwei Stunden kochen. Dann erst die abgetropften Kichererbsen dazugeben und nochmals eine Stunde weiterkochen lassen.

Das Huhn kommt in einen zweiten Topf, wird mit Fleischbrühe aufgegossen und rund eine Stunde zugedeckt gegart. Jetzt ist genug Zeit die zu Möhren schälen und längs zu halbieren. Die Möhren waren in Lissabon auch nicht kleingeschnippelt.

Jetzt noch die Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. Den Weißkohl putzen und in grobe Stücke schneiden. Das gleiche gilt für den Broccoli. Die Wurst, Möhren, Kohl und Kartoffeln kommen in den Topf zum Rindfleisch, mit etwas Petersilie. Dafür haben wir immer gerebelte Petersilie vorrätig. Das Ganze noch einmal rund 30 Minuten köcheln.

Der letzte Schritt ist, das Geflügel und das Rindfleisch aus der Brühe zu nehmen und klein zu schneiden. Die Haut beim Hähnchen haben wir vorher abgelöst.

Brühe wird durch ein Sieb gegossen und aufgefangen. Fleisch und Gemüse wird auf einer Platte angerichtet und mit etwas Brühe übergossen. Die restliche Brühe taugt noch für eine kräftige Suppe, entweder als Vorspeise oder für den nächsten Tag.

‚Cozido a Portuguesa‘ ist ein einfaches, sehr schmackhaftes Essen, das, abgesehen von der ‚Schnippelarbeit‘, gut vorzubereiten ist und auch eine größere Gruppe am Tisch gut satt macht.

Allen bei uns hat es jedenfalls super geschmeckt und über Lissabon gab es beim Essen ohnehin viel zu erzählen. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit wünscht das Team der gewuerzhelden.de.

21. Februar 2018

Lissabon

Eigentlich ist es genug mit dem Winter und dem Schmuddelwetter. Wir wollen jetzt Sonne und Wärme auf der Haut. Also, wo beginnt der Frühling jetzt schon? Nach langem Drehen am Globus, landete der Finger an der Atlantikküste, in Portugal, genauer in Lissabon.

Richtig, die Stadt ist auf jeden Fall einen Kurztrip wert und der Frühling ist da auch schon angekommen.

Manuelinische Architektur, postmoderne Kunst, Straßenbahnen und Kulinarisches stehen auf dem Zettel.

Eines hat man uns von vorne weg ans Herz gelegt, bequeme Schuhe nicht vergessen. Lissabon ist bergig, es geht rauf und runter, meist auf Pflastersteinen und die Füße sind in dieser Stadt das beste Mittel der Fortbewegung.

Angekommen auf dem Flughafen Humberto Delgado in Lissabon, begrüßt uns die Frühlingssonne. Am Vormittag schon 16 Grad, die richtige Temperatur für längere Fußmärsche. Das ganze Jahr über herrschen Temperaturen von über 20 Grad. Keine andere Hauptstadt in Europa kann mit diesem Klima mithalten.

Der internationale Verkehrsflughafen ist mit einer direkten U-Bahn-Verbindung zur Innenstadt gut angebunden. Wir haben für unseren Last-Minute-Flug von Frankfurt aus ganze 42 Euro bezahlt.

Für knapp unter 100 Euro sind wir im Jupiter Lisboa Hotel untergekommen. Das ist ein brandneues 4-Sterne-Hotel im Zentrum von Lissabon. Drei Gehminuten von der Stierkampfarena und U-Bahn-Station Campo Pequeno entfernt. Sehr sehenswert ist der Panoramablick von der Dachterrasse über die Stadt.

Die Originalfassade stammt aus dem Jahr 1906, aber die Zimmer sind großzügig und frisch modernisiert. Laut Bewertungen bietet diese Unterkunft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Portugals Hauptstadt.

Der erste Ausflug führt uns auf den Praça do Comércio, was so viel bedeutet wie Platz des Handels. Der prächtige Triumphbogen auf dem großen Platz, dann die Sicht auf den Tejo, ringsum Paläste und in der Mitte das bekannte Reiterstandbild, atemberaubend.

Autos fahren hier nicht und ein Café reiht sich an das andere. Das Reiterstandbild zeigt König Joseph I., dessen Staatsminister Pombal die Stadt nach dem fatalen Erdbeben von 1755 in Rekordzeit wiederaufbaute.

Der Triumphbogen führt zur Rua Augusta, der Hauptschlagader der Geschäftswelt.

Mitten im Häusermeer eine schwarze Eisenkonstruktion, der Elevador Santa Justa. Irgendwie erinnert das an den Eiffelturm in Paris. Der Gedanke ist nicht verkehrt. Der Lift, der Personen von der Unter- in die Oberstadt nach Bairro Alto bringt, stammt tatsächlich aus dem Büro Eiffel.

Ist man oben angekommen, hat man auf der Galerie einen wunderschönen Ausblick auf den eleganten Rossio-Platz und die Burg Castelo de São Jorge.

Chiado ist das chicste Viertel mit den teuersten Markenshops. Eine lebensgroße Bronzeskulptur des berühmten Existenzialisten Fernando Pessoa ist das beliebteste Fotomotiv in der Stadt.

Zur Mittagszeit eine Stockfisch-Calzone, das ist ein Hochgenuss. Der Duft gegrillter Sardinen macht sich im schönen Altstadtviertel Alfama breit. Die Sardine hat sogar ein eigenes Volksfest.

In Alfama dudelt hinter jedem Fenster Musik, üppige Girlanden verzieren die Balkone, es wird getanzt und gelacht bis in die Morgenstunden. Nicht nur die Sardine ist das herausragende kulinarische Abenteuer in Lissabon.

Die einfachen Fischrestaurants entlang des Hafens sind das kulinarische Herz der Stadt. Hier wird die leckerste Sardinenpaste und der würzigste Käse serviert. Natürlich bekommt man auch überall den Edelschinken Pata Negra, der von iberischen Schweinen stammt, die nur mit Eicheln gefüttert werden.

Eine Fahrt mit der knallgelben Straßenbahn, die sich quietschend durch Häuserschluchten zwängt, ist ein Muss.

Gelandet sind wir im Gato Pardo, einem einfachen Bistro mit sehr guter Küche. Serviert hat man uns einen ‚Cozido a Portuguesa‘, ein Eintopf mit Kartoffeln und Gemüse. Geräucherte Schweinswürste, Rindfleisch, Hähnchen und Schinken werden zusammen mit Schweinefett und dem Gemüse zu einem schmackhaften Fleischtopf.

Genau diesen Eintopf werden wir versuchen nachzukochen, wenn wir wieder zu Hause sind.

Den Fado aus den Gassen der Altstadtquartiere noch im Ohr, das Klagelied aus Poesie und starken Gefühlen, haben wir Lissabon sehr schweren Herzens wieder verlassen. Eines ist ganz sicher, das Team der gewuerzhelden.de kommt wieder.

Man kann die Stadt eigentlich jedem ans Herz legen, gerade jetzt im Vorfrühling. Das Team der gewuerzhelden.de wünscht viel Spaß bei einem Kurztrip in die Hauptstadt Portugals.
12. Februar 2018

Himmel un Äd

Es gibt ja für die fünfte Jahreszeit viele traditionelle Gerichte und Speisen. Das fängt bei den Krapfen an. Der Faschingskrapfen, ein süßes Gebäckstück aus Hefeteig, in Franken nur echt mit der Hiffenmark-Füllung, auf hochdeutsch Hagebuttenmark, ist in der närrischen Zeit nicht wegzudenken.

Es gibt viele Versionen von diesem süßen Siedegebäck, wie die Fachleute dazu sagen. In Köln kennt man den rheinischen Krapfen. Der wird an Stelle von Hefeteig aus Brandteig gemacht. Auf eine Füllung verzichten die Kölner ganz, der Krapfen wird nur in einer Zucker-Zimt-Mischung gewälzt. Einzige Zutat sind Rosinen, je nach Wunsch.

Wir waren aber ja nicht in Köln, um den rheinischen Krapfen zu testen, sondern das kölsche Nationalgericht ‚Himmel un Äd‘.

Zu den gastronomischen Spezialitäten der kölschen Küche zählen der ‚Halver Hahn‘, Kölscher Kaviar und natürlich ‚Himmel un Äd‘. Dabei gibt es schon gewaltige Unterschiede. Die einen schreiben die Erde, also die Äd so, die anderen sagen das ist total falsch, Erde schreibt man in Köln mit zwei Ä, also Ääd.

Wie dem auch sei, wir haben auf den Speisekarten immer mal die eine oder die andere Version gefunden. In unserem Versuch, bei dem wir beschlossen haben das bei uns nachzukochen, haben wir ‚Himmel un Äd‘ gegessen und haben es nicht bereut.

Himmel und Äd ist ein Gericht aus Kartoffeln und Äpfeln. Das Tüpfelchen auf dem I ist dabei aber die Beilage ‚Höll’, das ist gebratene Blut- oder Leberwurst.

Gut, Blutwurst und Leberwurst bei uns zu organisieren ist kein Problem. Aber die Definition Blutwurst ist bei einem fränkischen Metzger nicht so eindeutig. Man hat uns gefragt: „Griefenwurst?” Nein, wir brauchen richtige, ganz normale Blutwurst. Jeder Metzger hat dafür ja sein eigenes Rezept.

Grob kann man sagen, dass eine echte Blutwurst zu etwa dreiviertel aus Schweineschwarte besteht, die vorgekocht und sehr fein zerkleinert wird. Dann kommt ca. ein viertel Schweineblut dazu. Je nach Geheimrezept kommt noch fetter Speck, ebenfalls gewürfelt und vorgekocht, Fleisch, Innereien und Zwiebeln dazu. Zu den Grundgewürzen zählen hauptsächlich Majoran und Thymian. Genau so eine Blutwurst haben wir für unser ‚Himmel und Äd‘ gebraucht und auch bekommen.

Zusätzlich haben wir noch Leberwürste eingekauft, Kartoffeln und Äpfel. Der Rest ist eigentlich ganz einfach. Mit den Kartoffeln haben wir einen Kartoffelbrei gekocht. Also die geschälten Kartoffeln, möglichst mehlig kochende, in den Topf, etwas Salz dazu und schön weichgekocht.

Dann ein gutes Stück Butter dazu, lauwarme Milch und das Ganze mit einem Kartoffelstampfer fein gedrückt. Bitte keine Küchenmaschine oder einen Handmixer dazu benutzen, das wäre dann ein Püree.

Die Äpfel haben wir geschält und entkernt, in einem Topf mit einem kleinen Spritzer Wasser weichgekocht und ebenfalls püriert.

Zum Süßen haben wir Tonkabohnenzucker aus unserem Shop genommen. Tonkabohnenzucker wird besonders gerne zum Verfeinern von Desserts und Süßspeisen, wie Panna Cotta, Quarkspeisen, Eis und Gebäck verwendet. Geschmacklich erinnert er an Vanillezucker und passt genau richtig zu unserem Apfelstampf.

Jetzt wird nur noch die Blutwurst, in dicke Scheiben geschnitten, zusammen mit dem ausgedrückten Inhalt der Leberwürste, in der Pfanne schön knusprig angebraten.

Angerichtet wird das Ganze mit einem ordentlichen Häufchen Kartoffelstampf auf dem Teller, obendrauf die Blutwurstscheiben mit den Leberwurstkrümeln und ab auf den Tisch.

Den Apfelstampf haben wir in einem kleinen Salatschüsselchen dazu serviert, nicht auf dem Teller wie wir das in Köln gesehen haben. Die Mischung kann dann jeder, je nach Geschmack, selbst auf seinem Teller vornehmen.

Man kann nur sagen, jetzt müsste man noch den Ruf hören: „Der Zuch künnt…” und das Karnevalsfeelig wäre perfekt.

Nur schade, dass das traditionelle Kölsch bei uns nicht so einfach zu organisieren ist, die typischen ‚Kölsch-Stangen‘ leider auch nicht. Aber ein gutes fränkisches Bier passt auch dazu.

Guten Appetit wünscht das Team der gewuerzhelden.de und viel Spaß beim Nachmachen.

1. Februar 2018

Köln

Zur Karnevalszeit nach Köln? Ja, wer kein ausgesprochener Faschingsmuffel ist, der sollte den Kölner Karneval mindestens einmal im Leben aus der Nähe gesehen haben. Der Straßenkarneval beginnt mit Ausnahme des 11.11. erst mit der Weiberfastnacht (die Kölner sagen ‚Wieverfastelovend’) richtig.

Der bunte und verrückte Rummel auf den Straßen dauert von Donnerstag vor dem Rosenmontag bis in die Nacht zum Aschermittwoch.

Der allerheiligste Kölner Feiertag, der Rosenmontag, ist mit dem großen Karnevalsumzug der Höhepunkt des Rummels in der Domstadt. Das Bad in der Menge lohnt sich, Mitschunkeln und Mitsingen, eben die Kölner Seele erleben.

Als Unterkunft haben wir uns ein kleines Hotel in Sichtweite des Doms, also mitten in der Stadt ausgesucht. Ein gemütliches, freundliches Privathotel in zentraler und verkehrsgünstiger Lage mit Blick auf den Dom, nicht gerade billig, aber es waren noch Zimmer zu den Karnevals Höhepunkten zu haben.

Der Kölner Hauptbahnhof ist nur 80 m entfernt, Museen, Einkaufsstraßen und die Altstadt sind bequem innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist nicht schlecht, wenn man alle Höhepunkte zu Fuß erreichen kann, denn in der gesamten Stadt fließt das Kölsch in Strömen.

Erst mit der Nubbelverbrennung am Veilchendienstag, in der Nacht zum Aschermittwoch, endet die Riesenparty. Vor vielen Kölner Kneipen wird dann dieser ‚Nubbel‘ verbrannt. Das ist eine Strohpuppe, die als Sündenbock für alle während der Karnevalszeit begangenen ‚Schandtaten‘ büßen muss. Durch seine Verbrennung wird symbolisch der Karneval zu Grabe getragen.

Bis zur Nubbelverbrennung wird aber heftig gefeiert. Vor vielen Kneipen und Brauhäusern bilden sich schon früh um 7 Uhr lange Schlangen. Plätze sind knapp und wer zu spät kommt, der muss stehen. Wenn ganz voll ist, muss er eben draußen bleiben oder sich an einer anderen Kneipe in die Schlange stellen.

Karneval feiern in Köln - ohne Kostüm geht das nicht. Selbst rechts und links des Zugweges des Rosenmontagzuges wird man keine ‚Zivilisten’ finden. Auch die Ordnungshüter haben zumindest ein Hütchen auf. Kreative Kostüm-Ideen werden natürlich besonders beachtet.

Die Kölner Gastronomie ist mit mehr als 3.000 Kneipen und Brauhäuser sehr vielfältig auf den Karneval eingestellt. Überall wird bodenständige Küche angeboten, ohne dass extra Karnevalsaufschläge verlangt werden. Immer wird das traditionelle kühle Kölsch, ein obergäriges Bier, das nur in Köln gebraut werden darf, serviert. Von den Einheimischen und den Kellnern wird es ‚Köbes‘ genannt und in den typischen hohen Gläsern, den ‚Kölsch-Stangen‘ serviert.

Dazu passen die gastronomischen Spezialitäten der kölschen Küche, wie Halver Hahn, Himmel un Äd oder Kölscher Kaviar. Für Himmel un Äd haben wir uns entschieden und haben es nicht bereut. Himmel und Äd ist ein Gericht aus Kartoffeln und Äpfel. Das Tüpfelchen auf dem I ist dabei aber die Beilage ‚Höll’, das ist gebratene Blut- oder Leberwurst.

Diese herzhafte Speise werden wir, wenn wir den Karneval ohne Schaden überstanden haben, zu Hause einmal nachkochen, versprochen.

Das Spitzenrestaurant des Hotels im Wasserturm trägt den Namen dieser kölschen ‚Nationalspeise‘ sogar im Firmenschild. Das Restaurant ‚Himmel un Äd‘ zählt zur wachsenden Anzahl von Restaurants mit gehobener und kreativer Kochkunst. Der Restaurantführer Gault-Millau würdigte 20 Kölner Restaurants für ihre außergewöhnliche Küchenleistung mit 12 bis 18 Punkten.

Die Domstadt hat natürlich mehr zu bieten als Karneval und Jecken. Die berühmte kölsche Lebensart, die offen, gesellig und kommunikativ ist, ist sicher auch außerhalb der Karnevalszeit eine Reise wert. Wir, das Team der gewuerzhelden.de haben uns vorgenommen, im nächsten Frühjahr noch mal wieder zu kommen. Die gewuerzhelden.de wünschen eine frohe, unbeschwerte Faschingszeit, auch wenn Sie keine Gelegenheit haben den Rummel in Köln selbst zu erleben.