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23. Dezember 2017

Katalanisches Rinderragout

Zum Abschluss der spanischen Weihnachtsfeiertage am Dreikönigstag, dem ‚Dia de los Reyes‘ gibt es traditionell noch einmal ein Festmahl am Abend.

Am Tag sind die heiligen drei Könige in die Dörfer eingezogen und haben die Kinder großzügig mit Süßigkeiten beschenkt. Die Kids sind müde und glücklich und die Erwachsenen meist unter sich. Ein Grund mehr ein Gericht mit ordentlich Alkohol zuzubereiten.

Das spanischen Festessen beginnt ohnehin erst spät am Abend. Um 22 Uhr kommt dieses katalanische Rinderragout mit Schokolade auf den Tisch. Wir haben versprochen das Gericht bei uns nachzukochen.

Das Rindfleisch zu organisieren ist bei uns kein Problem. Unser Metzger hat uns bestens beraten und uns den geräucherten Frühstücksspeck und das Schweineschmalz auch gleich mit eingepackt.

Als erster Schritt wird in der Bratpfanne mit Schweineschmalz der geräucherte Speck angebraten. Dann gleich die Zwiebeln, die geschnittenen Möhren und etwas granulierter Knoblauch dazu gegeben aus unserem Shop.

Wenn die Zwiebeln glasig sind kommt ein bischen Mehl dazu und man lässt alles schön brutzeln. In der Zwischenzeit kommt der große Schmortopf auf den Herd.

Mit etwas Olivenöl nativ extra, ebenfalls aus dem Shop der gewuerzhelden.de, wird das klein geschnittene Rindfleisch bei hoher Temperatur angebraten. Da Ganze geschieht in einzelnen Partien. Immer wenn ein Teil schön braun ist, kommt es auf die Seite und der nächste Teil wird angebraten.

Das schön gebräunte Fleisch wird mit Pfeffer und Salz kräftig gewürzt und der Bratensatz mit Sherry abgelöscht. Die angebratene Zwiebel-Speck-Mischung kommt zusammen mit zwei kleingeschnittenen Tomaten in den Schmortopf zum Fleisch.

Lorbeerblatt, Thymian, eine Zimtstange und Orangenschale werden mit einem Küchenfaden zusammengebunden und kommen in den Topf. Mit vorgekochtem Fleischfond und dem Rest vom Sherry wird alles aufgegossen und schön langsam köcheln lassen. Bei diesem Gericht sollte man schon ein ganzes Fläschchen trockenen Sherry, rund einen halben Liter kalkulieren.

Die dunkle Schokolade, mit einem möglichst hohen Kakaoanteil, wird mit einer Raspel in den Topf gerieben. Die Schokolade ist ein hervorragender Soßenbräuner. Die Schokolade enthält durch den hohen Kakaoanteil wenig Zucker, dadurch bekommt die Soße eine kräftige, dunkle Farbe, wird aber nicht süß.

Wir haben dazu im Sinne der Spanisch-Deutschen-Freundschaft Thüringer Klöse serviert und einen grünen Salat. Es passen natürlich auch alle anderen Beilagen wie Nudeln oder Reis.

Das Team der gewuerzhelden.de wünscht viel Spaß beim Nachkochen dieses außergewöhnlichen spanischen Festessens, guten Appetit und eine wunderschöne Weihnachtszeit.

21. Dezember 2017

Spanien

Ähnlich wie bei uns, ist auch in Spanien die Weihnachtszeit eine besinnliche und traditionsreiche Zeit, geprägt von den Zusammenkünften in den Familien.

Überhaupt haben in der Weihnachtszeit gesellige Runden Hochkonjunktur. Schon Wochen vor dem eigentlichen Fest stehen die großen Vorweihnachtsessen in den Kalendern.

Firmen, Behörden und Vereine laden ihre Mitarbeiter und Mitglieder zu opulenten Festessen ein. Nach diesen Weihnachtsfeiern gibt es für jeden noch den obligatorischen Geschenkkorb, gefüllt mit allen kulinarischen Kostbarkeiten des Landes.

Höhepunkt der Völlerei sind das Abendessen an Heiligabend und das Mittagessen am ersten Weihnachtstag. Auf den Tisch kommt: ‚Gut & viel‘. Niemand sollte das Gefühl haben, er sei bei armen Leuten am Tisch gesessen. Der obligatorische Truthahn kommt heute aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt, zusammen mit dem Lammbraten und dem gebratenen Ferkel auf den Tisch.

Die Anzahl der Vorspeisen ist schier unendlich. Salat, Schinken vom Landschwein und ein in Dreiecke geschnittener gereifter Käse aus La Mancha machen schon vor den Hauptgerichten satt.

Auch die süßen Nachspeisen könnten ohne Probleme eine ganze Mahlzeit ersetzen. Der ursprünglich aus Alicante stammende ‚turrón‘, eine Variante des türkischen Honig, gehört in ganz Spanien dazu. Eine wahre Köstlichkeit mit Mandeln, Honig, Nougat, Nüssen und dunkler Schokolade.

Champagner, besser noch der katalanische ‚Cava‘ kommt ganz zum Schluss. Man lässt sich gegenseitig hochleben und wünscht sich das Allerbeste.

Ein wahres Weihnachtsfieber löst die alljährlich stattfindende Weihnachtslotterie ‚Sorteo extraordinario de Navidad‘ aus. Es gibt sie schon seit 1812 und die Gewinnsummen sind so phantastisch hoch, dass es wohl kaum einen Spanier gibt, der sich diese Chance ganz reich zu werden entgehen lassen will. Die Ziehung wird über die Radio- und Fernsehsender übertragen und das Ergebnis wird überall im Lande mit Spannung erwartet.

Die eigentliche Bescherung findet traditionell erst am 6. Januar statt, aber die Kids bekommen immer öfter ihre Geschenke schon am Heiligabend. Die traditionelle Mitternachtsmesse, die ‚Misa del Gallo‘ wird von vielen Spaniern besucht. Die ‚Messe des Hahns‘ wird so genannt, weil sie dem Hahn gewidmet ist, der die Geburt Jesu als erster verkündet haben soll.

Auf dem Lande und in den kleineren Städten versammeln sich die Menschen auch heute noch, um nach der Messe auf den Plätzen gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Feuer werden entzündet und oft wird bis in die Morgenstunden gefeiert.

Der 28. Dezember ist der ‚Dia de los Inocentes‘, der ‚Tag der unschuldigen Kinder‘. Man gedenkt an diesem Tag den unschuldigen Kindern, die auf Weisung des Königs Herodes ermordet wurden. An diesem Tag übernehmen die Kinder die ‚Herrschaft‘ und spielen den Erwachsenen deftige Streiche, ähnlich wie bei uns am 1. April.

Das Fest findet seinen Höhepunkt und seinen Abschluss am Dreikönigstag, dem ‚Dia de los Reyes‘. Die Weisen aus dem Morgenland ziehen in die spanischen Dörfer ein. Dort werden sie mit einem großen Umzug und biblischen Aufführungen empfangen. Die Könige teilen großzügig Süßigkeiten an die Kinder aus. Mit einem großen Festessen beenden die Spanier die ausgiebigen Weihnachtsfeiertage.

Die spanischen Festessen beginnen spät am Abend. Vor 22 Uhr kommt kaum etwas auf den Tisch. Uns hat das katalanische Rinderragout mit Schokolade sehr gut geschmeckt.

Es muss nicht immer die obligatorische Weihnachtsgans sein. Aus anderen Ländern kann man sich für das Festessen viele Anregungen holen.

Wir haben beschlossen, dieses außergewöhnliche spanische Festessen bei uns nachzukochen.

Eine wunderschöne Weihnachtszeit wünscht das Team der gewuerzhelden.de.
19. Dezember 2017

Weihnachtsessen in Mexiko

Wenn in Mexiko die ‚Posadas‘ durch die Straßen ziehen, sind alle richtig hungrig. Neun Tage waren sie unterwegs und am letzten Tag, dem Heiligabend, ist ein ausgiebiges Essen hoch willkommen.

Auf dem Tisch steht neben dem traditionellen Weihnachtssalat, dem ‚Ensalada de Noche Buena‘ in den mexikanischen Nationalfarben, auch etwas Handfestes, die Pozole.

Das ist eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, viel Chili und Knoblauch. Dazu werden klein geschnittener Kopfsalat oder Kohl, Rettich, Avocado, Oregano und Zitronenviertel serviert.

Die Pozole kommt in großen Töpfen auf den Tisch, weil alle Hunger haben. Pozole gibt es nicht nur an Weihnachten, die Suppe ist auch das Nationalgericht am mexikanischen Unabhängigkeitstag.

Wir haben versucht, diese Suppe nachzukochen. Die passenden Gewürze gibt es ohne Beschaffungsstress bei uns im Internetshop.

Gute Schweinelende und die Hühnchenteile haben wir bei unserem Metzger organisiert. Alles wird in kleine Würfel geschnitten. Eine Zwiebel grob gehackt und etwas Knoblauchpulver dazu gegeben. Dann Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel, Oregano, gemahlene Nelken daruntermischen.

Grüne Paprikaschoten werden geröstet, geschält und fein gewürfelt. Ordentlich Chili darf nicht fehlen. Die Mischung wird in der Pfanne bei mittlerer Temperatur schön angebraten.

Mit Wasser wird aufgegossen, bis alles gut bedeckt ist. Das Maismehl haben wir am Vorabend eingeweicht, in einer Hühnerbrühe und der Gewürzmischung Garam Masala, beides aus unserem Shop.

Eigentlich ist Garam Masala, zu deutsch ‚heißes Gewürz‘, eine Mischung gemahlener Gewürze, die in der indischen Küche zur Herstellung von Currygerichten verwendet wird. Aber die traditionelle Mischung aus Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzem Pfeffer und Muskat schien uns maßgeschneidert für die mexikanische Pozole.

Nach einer guten Stunde in der Pfanne wird das Schweinefleisch wieder heraus ‚geangelt’ und in die verbleibende Flüssigkeit das eingeweichte Maismehl untergerührt. Das Ganze dann mit Hühnerbrühe auf die gewünschte Menge aufgefüllt und das Fleisch wieder rein in die Suppe. Nach rund zwanzig Minuten und etwas nachsalzen war die Suppe fertig.

Man kann nur sagen: „Wahnsinn”, eine Suppe speziell für die kalte Winterzeit mit einem Geschmack, der einem, noch im Nachhinein, das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Das Team der der gewuerzhelden.de wünscht jedenfalls viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

17. Dezember 2017

Auf der Suche nach Weihnachten

Zu Weihnachten bei uns gehört die versammelte Familie beim festtäglichen Braten und der geschmückte Tannenbaum. ‚Stille Nacht‘ muss man selber singen oder zumindest von der Konserve anhören und dann natürlich die obligatorischen Weihnachtsgeschenke.

Überall auf der Welt ist das aber nicht so. Wir haben uns auf die Suche nach Weihnachten ‚Woanders‘ gemacht. Die erste Station war Mexiko. Schon Tage vor dem Fest ist auf den Straßen der Städte richtig was los. Die ‚Posadas‘ prägen das weihnachtliche Bild.

‚Posadas‘ werden die Aufzüge (eigentlich sind es kleine Theatervorstellungen) genannt, die in ganz Lateinamerika und im Südwesten der USA auf den Straßen gefeiert werden. Dieser Brauch findet sich gleichsam in den Kalendern bei den römisch-katholischen Christen als auch bei den Evangelisch-Lutherischen.

Neun Tage vor Weihnachten wird gefeiert. Jeder Tag bedeutet ein Monat der Schwangerschaft von Maria, der Mutter Gottes. Die Umzüge stellen die Suche von Maria und Joseph nach einer Herberge auf ihrem Weg nach Betlehem dar. Der letzte Tag der ‚Posada‘ ist deshalb der Heiligabend.

1524 haben die Franziskaner die methodische Evangelisierungsarbeit bei den Azteken in Mexiko eingeleitet. Kurz darauf folgten ihnen die Augustiner. Eben diese Augustiner haben damit begonnen, die ehemals ‚heidnischen‘ Rituale der Einwohner in christliche Deutungen umzuwandeln. So wurde aus der Verehrung von Huitzilopochtli, dem Kriegs- und Sonnengott, mittels eines Umzuges in der aztekischen Mythologie, die Herbergssuche von Maria und Joseph.

Heute ist die Tradition der großen Umzüge etwas abgeebbt. Familie, Freunde und Verwandte treffen sich in dieser Zeit. Viele verkleiden sich als Maria und Joseph und bitten um eine Bleibe. Die Meisten haben eine kleine Kerze in der Hand und tragen kleine Figuren von Maria, Joseph und dem Esel mit sich.

In den mexikanischen Familien wird fast überall auch ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Einen höheren Stellenwert haben aber liebevoll gestaltete Krippen. Die stehen schon Mitte Dezember in den Wohnungen. Aber das Jesuskind wird erst an Heiligabend in die Krippe gelegt. Dann wird auch inbrünstig ‚Noche de Paz‘ gesungen, das ist ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ auf Spanisch.

Villancicos, die mexikanischen Weihnachtslieder, haben eine lange Tradition und jedes Kind kennt die Texte. ‚Las campanas de Belem‘, die Glocken von Bethlehem können alle mitsingen.

‚Nochebuena‘ ist in Mexiko der Heilige Abend. Spät am Abend trifft sich die ganze Familie zum Abendessen. ‚Ensalada de Noche Buena‘ darf auf keiner Tafel fehlen. Der Weihnachtssalat besteht aus Zutaten in den mexikanischen Nationalfarben: Grün ist der Salat, rot die Rote Bete und die Karotten und weiß sind die geschälten Äpfel und die Ananas. Hübsch dekoriert mit Jicama, Pekan- oder Erdnüsse und dem Granatapfelsamen ist der Weihnachtssalat der Blickfang auf dem Tisch.

‚Bacalao‘ heißt der getrocknete und gesalzene Kabeljau. Er gehört heute zum klassischen mexikanischen Weihnachtsessen unbedingt dazu. Beliebt ist die Zubereitungsart ‚Bacalao a la Vizcaina‘. Der Fisch wird zusammen mit Tomaten, Kapern, Oliven und Kartoffeln gekocht.

Zum Nachtisch werden ‚Buñuelos‘ serviert. Das sind süße, knusprig frittierte Gebäckstückchen, die mit Zucker bestäubt sind oder in Sirup getaucht. Wer einen ‚Buñuelos‘ verspeist hat, darf sich etwas wünschen und muss aber anschließend den Teller, auf dem die ‚Buñuelos‘ serviert wurden, auf den Boden werfen. Nur dann geht der Wunsch in Erfüllung.

Man sieht, es muss nicht immer die obligatorische Weihnachtsgans sein. Aus anderen Ländern kann man sich für das Festessen viele Anregungen holen.

Das Team der gewuerzhelden.de wird jedenfalls weiter nach Weihnachtsbräuchen in anderen Ländern suchen und das eine oder andere Gericht nachkochen.

Eine wunderschöne Adventszeit wünscht das Team der gewuerzhelden.de.
15. Dezember 2017

Tradition Christstollen

Der Naumburger Bischof Heinrich I. von Grünberg hat seine Bäcker im 14. Jahrhundert zu einer Sachleistung verpflichtet. Er forderte zur Geburt des ‚heiligen Crist‘ „zwey lange weyssene Brothe”. Solche Brote hat man damals auch Stollen genannt.

Zu dieser Zeit waren diese Stollen (Brothe) wohl ein Weihnachtsessen für die gehobene Mittelklasse. Ähnlichkeiten mit dem heutigen Stollen erlangte dieses Brot erst im Laufe der folgenden Jahrhunderte.

Am 26. Juni 1730 ist der Stollen, auch ‚Butter-Stollen‘ oder ‚Striezel‘ genannt, das Licht der medialen Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Truppenschau wurde ein ’13 Ellen’ langer Kuchen den Soldaten spendiert. Überliefert von diesem Rezept sind nur die Mengen der verarbeiteten Grundzutaten wie z.B. knapp 5000 Eier und 3000 Liter Milch zusammen mit einer Tonne Hefe. Die Mengen von Zucker, Rosinen, Mandeln und Gewürzen sind nicht überliefert, aber den Soldaten hat es geschmeckt.

Jedenfalls ziemlich genau zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich der Stollen zu einem weihnachtlichen Brauch mit weiter Verbreitung. Der dick mit Puderzucker bedeckte Stollen sollte das in Decken gewickelte Christkind versinnbildlichen.

Der Stollen ist heute ein gehaltvoller, länglich flach geformter Kuchen aus süßem Hefeteig mit weiteren, je nach Tradition und Region variierenden Zutaten.

Christstollen für die Weihnachtszeit selber machen, dazu hat sich das Team der gewuerzhelden.de entschlossen.

Jetzt ist die richtige Zeit mit dem Backen zu beginnen, weil erst wenn der Stollen mindestens zwei Wochen ‚reift‘, schmeckt er richtig.

Die Zutatenliste für den Christstollen liest sich eigentlich recht einfach. Milch, Mehl, Hefe, Zucker, Rosinen, Rum, Salz, Butter, Ei und natürlich Zitronat und Orangeat, Mandeln und Puderzucker. Alle Gewürze lassen sich leicht mit einem Klick bei den gewuerzhelden.de bestellen.

Der erste Schritt ist einen Vorteig zuzubereiten. Dazu wird die Milch handwarm erwärmt und das Mehl in eine große Schüssel gesiebt. In die Mitte eine Mulde drücken, dort kommt die Hefe hinein. Das wird mit ein bisschen Zucker und Mehl mit einer Gabel verrührt und zugedeckt an einem warmen Ort rund 30 Minuten gehen lassen.

In der Zeit werden die Rosinen in ein Sieb gegeben, gewaschen, abtropfen lassen und in etwas Rum einweichen.

Jetzt wird Zucker, eine Prise Salz, die weiche Butter und das Ei auf den Mehlrand des Vorteiges geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Zitronat, Orangeat, Mandeln und Rosinen werden unbedingt mit den Händen unter den Christstollen-Teig geknetet.

Anschließend den Teig zugedeckt rund eine Stunde gehen lassen. Der Teig wird noch einmal gut durchgeknetet, halbiert und zu einem Rechteck ausgerollt. Dann wird der Stollen geformt und mittig längs eingedrückt. Eine Seite vom Teig sollte zu 3/4 über die andere geschlagen und etwas nach innen eingerollt werden.

Das ganze ‚Kunstwerk’ kommt in eine längliche Backform und wird noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Der Stollen braucht im Ofen eine gute halbe Stunde. Die ersten 10 Minuten auf volle Pulle, dann herunterschalten und auf normaler Temperatur die restliche Zeit fertig backen.

Ordentlich Puderzucker auf den abgekühlten Christstollen konserviert das Werk über lange Zeit, zumal, wenn der fertige Christstollen in Alufolie eingeschlagen wird. Vor dem Anschneiden sollte der Stollen mindestens zwei Wochen liegen, auch wenn das noch so schwerfällt.

Das Team der gewuerzhelden.de wünscht jedenfalls viele Spaß beim selbstgemachten Christstollen und eine wunderschöne Adventszeit.