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31. Mai 2017

New York

New York ist eine Stadt, die für einen Trip wie keine andere geeignet ist. Schnell entschlossen einfach los düsen ist nicht mehr so leicht. Deutsche Staatsbürger brauchen kein Visum, aber jeder braucht einen elektronischen Reisepass. Dieses neuartige ‚Ding‘ in bordeauxrot hat einen integrierten Chip, auf dem die biometrischen Daten gespeichert sind.

Das Dilemma ist, der neue Pass dauert nach Antrag einige Wochen bis er ausgestellt ist. Die Dokumente werden nur in der Bundesdruckerei gedruckt. Die Gemeinde, bei der man den Pass beantragt, kann die Bestellung auch nur dorthin weitergeben.

Seit März diesen Jahres hat der Pass einige neue Sicherheitsmerkmale, die Fälschungen verhindern sollen.

Zusätzlich zu diesem Pass braucht man die elektronische Einreiseerlaubnis ‚Esta’. Sie wird auf einer extra Internetseite beantragt und kostet 14 US-Dollar. Der Antrag muss mindestens 72 Stunden vor der Abreise gestellt werden.

Smartphones und Laptops durften schon unter der alten Regierung bei der Einreise beschlagnahmt und durchsucht werden, auch dann wenn es keinen konkreten Verdacht gibt.

Also, die Hürden sind hoch bis man letztendlich amerikanischen Boden betreten darf. Billige Flüge gibt es schon ab etwas mehr als 400 Euro. Bekannte Anbieter haben Zimmer ab 39 Euro im Programm und sogar mitten in Manhattan.

Einmal durch Brooklyn schlendern und die Millionenmetropole ‚einatmen‘. Abseits von Banken-Hochhäusern, Central Park oder Times Square die Szene-Community erleben, das ist der Deal, der New York unvergessen macht. Street Art-Kunst, extravagante Outfits und coole hippe Lokale sind der Puls der Stadt.

In der Stadt ein Bett zu haben ist genug, verhungern kann man auf den Straßen nicht. Das New Yorker Street Food ist sehr lecker und vor allem vielfältig, in Rekordzeit vor den Augen der Besucher mit frischen Zutaten zubereitet, in hoher Qualität. Mexikanische Tacos, koreanische Hähnchen, belgische Waffeln oder fränkische Bratwürste, alles ist auf den Straßen zu haben.

Im Financial District Schulter an Schulter mit den Bankern dieser Welt einen Hotdog essen, ist ein ganz besonderes emotionales Erlebnis. Man muss ja nicht gleich beim Hotdog-Wettessen auf der Strandpromenade in Coney Island mit machen.

New York ist richtig teuer, aber es gibt auch in der Weltstadt viele Attraktion, die wenig oder sogar nichts kosten. Da verbindet z.B. eine Gondel-Seilbahn Manhattan mit Roosevelt Island. Die Bahn gehört zu den öffentlichen Verkehrsmittel und kostet entsprechend wenig. Solche Aussichten sind am Boden auch für viel Geld nicht zu haben.

Die Freiheitsstatue muss man gesehen haben, sonst war man nicht in New York. Eine Tour mit der Staten Island Ferry ist kostenlos und verbindet Manhattan mit Staten Island. Vom Schiff aus kann man die Statue aus der Nähe betrachten.

Wer kostenlos gute Musik hören will muss U-Bahn fahren. Die Straßenmusikanten haben alle eine Prüfung abgelegt. Ohne diese Prüfung dürfen sie nicht auftreten. Wahre Perlen der Musikkunst in allen Stilrichtungen sind darunter zu finden.

Eine Reise nach New York ist garantiert keine verlorene Zeit. Das Team der gewuerzhelden.de wünscht eine schöne Reise und das Rezept für eine echte New Yorker Spezialität wird auf jeden Fall nachgeliefert.

24. Mai 2017

Tour Sydney

Die Hauptstadt Australiens ist Sydney, Melbourne? Alles falsch, die australische Hauptstadt heißt Canberra. Eine beliebte Frage in jedem Kreuzworträtsel. Die Entscheidung für Canberra ist 1901 gefallen, Sydney und Melbourne haben sich vergebens um die Ehre gestritten. Aber Ziel unserer Reise ist heute die Millionenmetropole Sydney.

Eine Hauptstadt ist Sydney trotzdem. Zum einem ist sie die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales und zum zweiten ist Sydney, mit seinen mehr als 4,5 Millionen Einwohnern, die größte Stadt Australiens.

Sie liegt an der Ostküste am Pazifischen Ozean. Sydney ist weit weg von uns und befindet sich auf der uns gegenüberliegenden Seite der Weltkugel. Die Möglichkeit von ‚Antipoden‘, also der Existenz von Menschen auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel, war lange umstritten. Weil, die müssten ja mit den Füßen am Boden kleben und mit dem Kopf in den Himmel hängen.

Wer nach rund 24 Stunden Flugzeit mit der China Southern Airlines, das war zum Zeitpunkt unserer Recherche der günstigste Flug (559,46 Euro), im Kingsford Smith International Airport in Sydney ankommt, merkt nichts davon, dass die ‚Aussies‘ irgendwie mit dem Kopf in den Himmel hängen. Trubel, Hektik und Gewimmel von Autos, ganz viele Menschen auf den Straßen, bestimmen das Bild wie in jeder anderen Großstadt dieser Welt.

Unser Stützpunkt für die Dauer des Acht-Tage-Trips (kürzer lohnt sich nicht) ist ein Zimmer von airbnb.de für 70 Euro die Nacht. Ein wahnsinniger Blick von der Dachterrasse über die City, ein Pool und nur ein kurzer Spaziergang durch den botanischen Garten zum weltberühmten Opernhaus. Die Favoritenstrände von den Surfern dieser Welt liegen nicht weit entfernt.

Die beste Reisezeit ist, wenn der Winter Einzug gehalten hat. Der Januar und der Februar sind mit einer Durchschnittstemperatur von 22 Grad Celsius super dafür angetan den Frühling vorzuziehen. Aber auch der australische Winter ist gerade für eine Städtetour sehr gut geeignet. Der kälteste Monat im Jahr ist der Juli, mit einer Durchschnittstemperatur von 11,8 Grad.

Sydney gehört zu den teuersten Städten der Welt. Darum führt uns der erste Weg in das Sydney Visitors Centre. Karten und Tipps gibt es dort kostenlos. Bei der Sydney Town Hall ist der Treff für eine kostenlose Sydney Sights Tour. Man braucht die Tour nicht vorher buchen, man geht einfach hin. Nach diesem Start kann man gut alleine weitermachen.

Ein absolutes ‚Must’ ist ein Besuch des Sydney Tower, ein Fernseh- und Aussichtsturm. Die Aussicht ist wirklich gigantisch. Zusammen mit dem Opera House und der Harbour Bridge gehört der Turm zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Man sieht erst von dort oben wie viel Wasser Sydney umgibt.

Eine Fahrt mit dem Schiffchen ist die preiswerteste Möglichkeit, um das Opernhaus und die Harbour Bridge aus der Nähe zu sehen. Die ‚Ferry‘ schippert vom Hafen mit einer Rundfahrt nach Manly. Wenn man sich Zeit nimmt, ist ein Tag mit Schwimmen und Surfen am Manly Beach sicher kein verlorener. Draußen in einem Cafe ein Beer genießen und den Pinguinen und Pelikanen zuschauen, das ist der Urlaubstag im Städtetrip.

In Sydney bewegt man sich sehr günstig mit dem ‚Public Transport‘. U-Bahn gibt es keine und so kann jede Fahrt mit freiem Blick aus den Fenstern immer auch eine Sightseeing-Tour sein.

Geht man zu Fuß zur Harbour Bridge, kommt man automatisch durch das historische Viertel ‚The Rocks‘. Das ist der älteste Teil der Stadt und etwas ganz Besonderes. Historische Gebäude und gepflasterte Gassen sind zu sehen.

Sydney hat auch einen Hyde Park. Redner wie in London gibt es dort keine, aber jede Menge stille, schattige Plätze für ein Picknick. Gleich dahinter liegt die erste röm.-kath. Kirche Australiens, die St. Mary’s Cathedrale.

Die Preise für Essen und Trinken sind in Australien deutlich höher als bei uns. Zahlungsmittel ist der australische Dollar - ein 1 AUD entspricht etwa 0,70 Euro. Sich in den großen Supermärkten wie ‚Coles‘ oder ‚Woolworth‘ zu verpflegen, ist sicher kein Nachteil und die einzige Möglichkeit mit schmaler Kasse über die Runden zu kommen.

Ein australisches Nationalgericht gibt es eigentlich nicht. Bei Fleisch ist Känguru-, Krokodil– und Straußenfleisch vielleicht für unsere Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig. Ganz beliebt und zum eigentlichen Nationalgericht her gewachsen ist Meat Pie, eine Fleischpastete.

Die Pastete wird überall kalt oder warm angeboten. Sie wird an fast allen Imbissständen verkauft. Das sollte man auf jeden Fall einmal probiert haben. Jedes Jahr gibt es in Sydney sogar einen Wettbewerb um die leckersten Pasteten: ‚The Great Australien Meat Pie‘.

Also verhungert ist in Sydney noch keiner. Die Stadt lohnt eine Tour auf jeden Fall. Das Team der gewuerzhelden.de wünscht eine schöne Reise und das Rezept für Meat Pie wird auf jeden Fall nachgeliefert.

21. Mai 2017

Essen in Norwegen

Für Angler ist Norwegen das Traumziel schlechthin. Enorme Fischbestände, eine atemberaubende Landschaft und die Chance auf den ‚Fisch des Lebens’ ist das Hauptmotiv für Petri Jünger aus aller Welt. Für Wanderer, Kreuzfahrer, Naturburschen und -mädchen ist das Land der Mitternachtssonne und des Nordlichts von großer Anziehungskraft.

In der unberührten Natur findet man echte Abenteuer und lässt den Alltag hinter sich. Erleben kann man viel an den Ufern von Bächen, Flüssen und unzähligen Seen. Die Bachforelle, ein Süßwasserfisch, ist in den meisten norwegischen Gewässern landesweit zu finden.

Den atlantischen Lachs findet man in zahlreichen norwegischen Flüssen. Der Lachs steigt, wie die Meerforelle, nur zum Laichen die Flüsse hinauf.

Aber Norwegen hat auch eine Küste und was für eine. Die gesamte Länge aller Küstenabschnitte misst ungefähr den zweifachen Erdumfang. Naturgemäß spielt der Fisch auch die Hauptrolle in der norwegischen Küche.

Das Nationalgericht traditionsbewusster Norweger ist ‚mors kjøttkaker‘ (von der Mutter zubereitete Fisch-Frikadellen). Einfach und sehr nahrhaft ist alles in der norwegischen Küche.

Ausnahmetag bei Fisch und Fleischgerichten ist der Samstag. Da stehen Süßspeisen auf dem Küchenzettel. Pfannkuchen oder Milchbrei sind nicht nur bei norwegischen Kindern beliebt. Natürlich essen die Norweger auch Fleisch. Hammelfleisch ist vor allem im Herbst der Favorit auf den Tellern.

Ein ursprünglich von den Samen, einem Volk in den nördlichen Teilen Schwedens, Norwegens und Finnlands, stammendes Gericht ist ‚finnebiff‘, geschnetzeltes Rentierfleisch. Das Fleisch wird im Schnee eingegraben und damit gefroren. In gefrorenem Zustand kommt es in die Pfanne, wird angebraten und fertig gedünstet.

Die Bratensoße wird mit Schmand verlängert und mit Preiselbeeren veredelt. Dazu gibt es Salzkartoffeln.

Bier und andere alkoholische Getränke sucht man in den norwegischen Läden vergebens. Nur in speziellen Verkaufsstellen, den Vinmonopolet, gibt es Alkohol für teures Geld zu kaufen. Restaurants und Hotels brauchen ein spezielles Schankrecht für Alkoholika, nicht alle haben diese Genehmigung. Die Preise für eine Flasche Wein übersteigen oft den Preis für das gesamte Menü.

Bei den Fischgerichten macht den norwegischen Köchen so schnell keiner was vor. Unbedingt gegessen haben sollte man ‚ovnsbakt steinbit‘ - Katfischfilets im Ofen gebacken - dazu gebratene Zwiebeln, die in viel Butter in der Pfanne geschmort sind und zusammen mit Apfelstückchen und Champignons in Apfelsaft gegart. Mit Thymian abgeschmeckt, ergeben sie eine wunderbare Geschmacks-Symbiose, ein Fest für den Gaumen.

Der Elch als Wild spielt in der Küche Norwegens zwar keine so große Rolle wie in Schweden, aber ‚røkt elgsteik‘, geräuchertes Elchfleisch geschmort im Ofen, ist ein delikates Festessen. Zusammen mit Wurzelgemüse ergeben die Fleischsäfte eine sämige Wildsoße. Serviert wird der Elch mit Rosenkohl und Salzkartoffeln.

Jeder, der Norwegen jemals gesehen hat, erzählt von den Fjorden. Über eintausend davon gibt es an den Küsten. Der legendärste davon, der Geirangerfjord, ist schon tausende Mal auf Postkarten verewigt.

Diese außergewöhnlichen Naturschönheiten zwischen schmalen und steilen Felswänden sind nicht der einzige Grund, warum jeder Norwegen für das landschaftlich schönste Land dieser Erde hält.

Das Team der gewuerzhelden.de wünscht eine wunderschöne Entdeckungsreise durch Norwegen. Die norwegischen Geschmackserlebnisse zu Hause nachzukochen ist nicht schwer. Immer vorausgesetzt, sie bekommen den richtigen Fisch auch bei uns an die Angel. Die passenden Gewürze gibt es auf jeden Fall bei den gewuerzhelden.de.

17. Mai 2017

Oslo

Keine Stadt der Welt ist mit Kreuzfahrtschiffen so leicht und schnell zu erreichen wie Oslo. Die Color Magic oder Color Fantasy beispielsweise fährt quasi Linienverkehr von Kiel nach Oslo. 20 Stunden dauert die Überfahrt. Dass man dabei für 185,- Euro schon eine richtige Kreuzfahrt machen kann, ist alleine schon eine Reise wert.

Die beiden Fähren, die eigentlich ausgewachsene Kreuzfahrtschiffe sind, haben alles an Bord, was man von einem solchen ‚Luxusdampfer‘ erwartet. Einkaufspromenade, Aqualand, Color SPA & Fitness Center, Restaurants, Cafés und Bars, Casino Show und noch vieles mehr. Übernachtet wird, falls man überhaupt ins Bett kommt, in einer komfortablen Kabine an Bord.

Die norwegische Hauptstadt Oslo ist eine charmante Großstadt mit einem einzigartigen Flair und vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Gesehen haben muss man die Burg Akershus mit der Schlosskirche, den verschiedenen Sälen und dem königlichen Mausoleum.

Wer ein Museumsgänger ist, der wird das Fram Museum, die Nationalgalerie oder das Munch Museum besuchen. In Sachen Kunst und Kultur hat Oslo ganz viel zu bieten. Ein Trip durch die Altstadt ist Pflicht. Oslo ist die älteste Stadt Skandinaviens. Am Parlament oder dem Rathaus kommt man ohnehin nicht vorbei. In jedem Jahr wird dort der Nobelpreis verliehen.

Die neue Oper gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt in der Neuzeit. Wie eine gigantische Eisscholle scheint sie direkt in den Oslofjord zu schweben. Das begehbare Dach bietet einen gigantischen Blick auf den Fjord.

Hotels und Essen ist in Oslo nicht gerade billig. Aber Airbnb.de bietet mitten in der Stadt Zimmer mit zwei Betten ab 33 Euro an. Wem die Schiffsreise über Kiel zu lange dauert, der kann natürlich auch fliegen. Die Lufthansa beispielsweise bietet Flüge ab Frankfurt für 213 Euro an.

Street food und Fastfood-Läden sind in der Hauptstadt recht dünn gesät. Man muss schon suchen, wenn man nicht in die üblichen Burgerläden der Weltmarktführer einkehren will. Ein paar kleine Imbissbuden findet man auf jeden Fall. Fleischbällchen mit verschiedenen Soßen werden als Meatballs serviert. Von einer ‚Poelse med Broed‘ an einem Narvesen-Kiosk wird man auf jeden Fall satt und manche schmecken auch richtig lecker. Die ‚Polnischen‘ bekommt man auch an jeder Tankstelle.

Pizzabäcker gibt es auch, aber 18 Euro für eine normale Pizza ist für unsere Verhältnisse schon sehr heftig. Wer das Rauchen noch nicht aufgegeben hat, der wird es vielleicht in Norwegen tun. Eine Schachtel Zigaretten kostet 90 Kronen das sind 11,50 Euro.

Um mal richtig was Leckeres zu essen, muss man schon in ein Restaurant. Oslo gehört auf jeden Fall zu den teuersten Städten der Welt. 130 bis 400 Kronen muss man für ein Essen pro Person einplanen. Die Rettung vor einer Ebbe im Geldbeutel sind oft nur die Supermärkte. Auch hier sind die Preise weit über denen, die wir hier bei uns gewohnt sind. Aber ehrlich gesagt, wollten wir nicht immer schon mit dem Essen etwas kürzertreten?

Alles in allem bleibt Oslo und vor allem das wunderschöne Land Norwegen ein oft atemberaubendes Reiseziel. Man kann auch mit weniger Kohle diese Stadt und vor allem das Land erkunden. Lohnen tut sich das auf jeden Fall. Dass er ganz sicher wiederkommt, war bis jetzt von jedem Besucher zu hören.

Das Team der gewuerzhelden.de wünscht jedenfalls eine aufregende und inspirierende Städtereise in Hauptstadt des schönsten Landes der Welt. Den aufgestauten Hunger nach leckerem Essen zu moderaten Preisen kann man dann ja am heimischen Herd wieder richtig ausleben. Wer mal ganz unverbindlich im Internetshop der gewuerzhelden.de stöbert, dem kommen vielleicht viele neue Ideen mit Fischgerichten.

14. Mai 2017

Um Pommes dreht sich die Welt

Schon eine gefühlte Ewigkeit dauert der Streit, über das wohl berühmteste Fast Food der Welt, den Pommes frites. Franzosen und Belgier beanspruchen die Urheberschaft gleichermaßen. Einig sind sich aber alle darin: Pommes frites schmecken gut. Die Wissenschaft und alle intelligenten Suchmaschinen tun sich schwer, die Geschichte der frittierten Kartoffelstäbchen sicher zu belegen.

In Belgien gelten Pommes frites als Nationalgericht, so viel ist klar. Jüngst gab es sogar in der Universität Lüttich eine Veranstaltung mit dem Titel ‚Der Ursprung der Fritten‘. Also, auch die Wissenschaft scheint sich jetzt ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen. Aber eigentlich ist es egal, wo die Pommes herkommen, beliebt sind sie fast in der ganzen Welt. Unterschiede gibt es nur in der Form der Menü-Zusammenstellung. Während die Franzosen Pommes normalerweise als Beilage zu gebratenem Fleisch essen, lieben die Belgier Pommes am liebsten nur mit einer Sauce.

Brüssel ist nicht nur die europäische Hauptstadt, Brüssel hat auch die wohl bekannteste Pommesbude der Welt zu bieten. Wer nicht bei Bernard Lemort Pommes gegessen hat, war nicht in Brüssel. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon bei ihm um Pommes angestanden. Der in Frankreich geborene Pommes Guru betreibt seit 1978 seine belgische Bierstube mitten im EU-Viertel. ‚Chez Bernard‘ steht über dem Schild an der Tür.

Die langen Verhandlungen und Besprechungen in Gebäudekomplexen der EU treiben die größten Polit-Berühmtheiten, meistens mitten in der Nacht, an die Fritösen von Bernard Lemort. Für die Promis ist bei den Pommes allerdings immer ein Plätzchen freigehalten, so dass von den Politprofis keiner lange anstehen muss.

Die Pommes frites Fans auf der ganzen Welt sind sich einig, knusprige, goldgelbe Pommes verdienen mehr als nur schnödes Salz als Dreingabe. Mayo und Ketchup sind sicher kein Fehler, aber wer seine Kartoffelstäbchen schon einmal in ein Safran-Aioli gedippt hat, der kann nur noch davon schwärmen. Auch ein Dipp aus flüssigem Käse, gewürzt mit Chili, ist eine Geschmacksexplosion, die man wohl niemals vergessen wird. Oder die amerikanische Erfindung 'Chili Cheese Fries‘, das ist ein vielschichtiger Traum aus Fritten, Chili con Carne mit Schmelzkäse.

Wie wäre es mit einem ‚Pommdöner‘? Ein amerikanischer Krautsalat nach dem echten Coleslaw Rezept, selbstgemachtes Dönerfleisch zusammen mit krossen Pommes in einem Gericht vereint, internationaler gehts nicht mehr.

Alles das kann man durchaus auch homemade servieren. Alle ‚Kredenzien‘, die man braucht, um solche Geschmacksexplosionen in der heimischen Küche zaubern zu können, gibt es bei den gewuerzhelden.de bequem in haushaltsüblichen Mengen zu bestellen. Da ist beispielsweise das Pommes Gewürzsalz ‚American Style‘ im Angebot, eine perfekt ausgewogene, würzig-salzige Gewürzmischung, mit der Pommes hervorragend und ganz einfach gelingen.

Pommes selber machen ist kein Hexenwerk. Vier große mehligkochende Backkartoffeln braucht man für eine ordentliche Portion. Die Backkartoffeln in Stifte schneiden und mit Bier übergießen, dass die geschnittenen Pommes ganz bedeckt sind und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Dann ab in den vorgeheizten Backofen, schön heiß, 225 Grad sind gut. Rund 20-25 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Bei den Zutaten setzt ein Bummel durch den Shop der gewuerzhelden.de kaum Grenzen.

Guten Appetit wünscht das Team der gewuerzhelden.de