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30. April 2017

Auf der Suche nach Street Food in Austin/Texas

Auf die Idee, eine Städtereise nach Austin/Texas zu machen, kommen bestimmt nicht viele. Außer man ist ein ausgesprochener Musik- und Filmfan. Dass Austin die Hauptstadt des US-Bundesstaates Texas ist und am Colorado River liegt, erfährt man in jedem Reiseführer.

Verwundert ist man aber, besucht man die Stadt zum ersten Mal, über die bunte studentische Vielfalt im Straßenbild. Aber Austin ist nicht nur die politische Hauptstadt, Austin ist auch die Hauptstadt der Livemusik. In keiner anderen Stadt des großen Kontinents gibt es so viele Musikclubs und Konzerte auf einem Haufen. Das alljährlich stattfindende 'South by Southwest Festival' z.B. lockt Besucherscharen in die Stadt.

Dass die Besucherscharen auch viele Food Trucks benötigen, ist klar. Essen und trinken wollen alle. Sicher ist, die hungrige Meute wird in Austin mit exzellentem Street Food versorgt.

Mexikanische Spezialitäten, Hamburger, italienische Eiscreme oder französisches Süßzeug, alles super gut und im Vorbeigehen. Aber eines sollte man keineswegs versäumen: 'Texas Brisket', das ist gegarte Rinderbrust in einer sehr rauchigen Soße auf einem Bun.

Die Straßen sind nicht nur voller Food Trucks, auch Imbissstände und kleine Kioske gibt es an jeder Ecke. Da ist z.B. 'Frank' in der Colorado St - sieht eher aus wie eine heruntergekommene Tanke - hat aber eine Speisekarte, die echt überwältigend ist. Tausend verschiedene Hotdogs, ja sogar Currywurst, sind mit einer riesigen Auswahl an zusätzlichen Toppings veredelbar. Salate und Sandwiches zum Abwinken, alles lecker und sehr preiswert. Kein Wunder, dass die 'Bude' von Vormittag um 10.00 Uhr bis Mitternacht immer gerammelt voll ist.

Eine Alternative ist Truluck's Seafood in Austin Downtown. Die Liebhaber amerikanischer Meeresfrüchte in allen Variationen kommen dort voll auf ihre Kosten.

Neuerdings, und nicht zuletzt durch das 'South by Southwest-Festival', steht Austin auf der Liste der weltweiten Spitzenziele, die man unbedingt gesehen haben muss. Das aus Sandstein erbaute Capitol steht symbolisch für die „je größer desto besser” - Mentalität der Texaner.

Wem die Musik zu heiß wird, der verschafft sich Abkühlung im Barton Springs, einem Bad in einem großen natürlichen Kalksteinbecken, das aus unterirdischen Quellen gespeist wird.

Die größte touristische Attraktion in Austin ist ein außergewöhnliches Naturschauspiel, das sich fast jeden Abend in den Sommermonaten an der Congress Bridge abspielt. Rund 1,5 Mio Fledermäuse starten wie auf ein Signal bei Sonnenuntergang aus dem Inneren der Brücke zur gemeinsamen Insektenjagd. Der Schwarm verdunkelt den Himmel. Die Kolonie ist die größte Fledermauspopulation der Welt, tausende Zuschauer stehen auf der Brücke und genießen den Anblick.

Wem es in der Stadt zu heiß wird, dem bieten die vielen Seen in der näheren Umgebung Bademöglichkeiten und Möglichkeiten für Wassersport bis zum Abwinken. Direkt in der Stadt ist dies der Lady Bird Lake und der deutlich größere Lake Austin.

Wer sich an diese außergewöhnliche Städtereise traut, kann schon für rund 200 Euro ab Frankfurt mit der Condor fliegen. Ein Privatzimmer bei airbnb gibt es schon ab 49 Euro.

Das Team der www.gewuerzhelden.de wünscht jedenfalls einen angenehmen, abenteuerlichen und sehr unterhaltsamen Trip über den großen Teich nach Austin. Der Mai ist kein schlechter Monat für eine solche Tour.

26. April 2017

Eilmeldung: Rubs im Angebot!

Das gibt es tatsächlich: in der Zeit vom 26.04.17 bis einschließlich 29.04.17, gibt es verschiedene Rubs, wie ‚Magic Dust‘, ‚Freak City Rib‘ und ‚Funky Chicken‘ zum Preis von 3,99€ statt 5,99€ (Inhalt ist jeweils 200g und der 100g-Preis jeweils bei 2,00€). Das geht aber, nur solange der Vorrat reicht.

Die ganze Aktion ist als Startschuss für die Grillsaison 2017 gedacht. Grillen kann zur wahren Freude werden. Neben angenehmen Frühlingstemperaturen und gutem Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill, sind hochwertige Zutaten ein Muss.

Rubs und Grill oder Smoker sind untrennbar miteinander verbunden. Erst Rubs geben dem Fleisch eine leckere Kruste.

Rubs sind spezielle Gewürzmischungen, die dem Fleisch oder dem Fisch einen besonderen Aroma-Kick verleihen. Anders als bei Marinaden ziehen die Zutaten des Rubs nicht komplett ein, sondern bleiben auf der Oberfläche. Diese Technik sorgt für die unnachahmliche Kruste und funktioniert auch mit fast allen Fischarten.

Grundlage aller Rubs ist normalerweise Zucker und Salz, dazu kommen fein abgestimmt verschiedenste Gewürze. In ‚Küchenchinesisch’ nennt man Rubs auch Trockenmarinade. Wobei der Name allerdings in die Irre führt, denn durch das Einreiben mit den trockenen Rubs entsteht neben dem einzigartigen Geschmacksteppich auch die Kruste und das Fleisch trocknet nicht aus und bleibt saftig.

Der Rub sollte großzügig auf das Fleisch aufgetragen und gleichmäßig eingerieben werden. Nach dem Würzen braucht das Fleisch Zeit, um sich mit dem Rub zu „vereinen“. Das Fleisch sollte vor Grillbeginn, in Frischhaltefolie gewickelt, mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen. Am intensivsten kommt der Geschmack der Rubs jedoch zur Geltung, wenn man die Trockenmarinade 24 Stunden einwirken lässt. Bei Fischfilets, Shrimps und Ähnlichem sollte die volle Stunde „Ruhezeit“ nicht überschritten werden.

Ein Smoker ist keine Bedingung, auch mit einem guten Kugelgrill kann man sehr leckere Ergebnisse erzielen. Ein guter Tipp ist, die aufgeschichteten Briketts an den Rand des Kugelgrills in einen Halbkreis legen. Das ist eine gute Voraussetzung, um die Hitze über einen längeren Zeitraum gleichmäßig abgeben zu können. Wer dann noch gute Briketts dazu nimmt, mit einer Brenndauer von 10-15 Stunden, ist auf der sicheren Seite. Eine durchgehende Temperatur von 110-120°C im Grill lässt sich bequem über die Lüftungsöffnungen aussteuern. Für exzellenten Rauchgeschmack legt man entsprechende Holz- oder Räucherchips ins Feuer.

Die gewuerzhelden.de bieten die verschiedensten Rubs für nahezu alles Grillgut an.

Hier nur einige Beispiele:

'Magic Dust Rub allround' ist die ideale Universal-Mischung für verschiedenstes Grillgut. Ob Schweine-, Rinder- oder Geflügelfleisch, mit 'Magic Dust' ist alles möglich. Geschmacklich überzeugt der Rub in jeder Richtung. Oder der scharfe 'African Rub', eine südafrikanische Gewürzspezialität, die sich durch ihren würzig-scharfen Geschmack ideal zum Grillen eignet. Man kann damit auch Fisch- und Gemüsegerichte sowie Dips würzen. Eine echte Erlebnisreise in die Küche Südafrikas. Oder eine Spezialität der gewuerzhelden.de 'Brisket Unchained‘ Rub. Für Brisket, also Rinderbrust vom Smoker, gibt es keine bessere Mischung. 'Brisket Unchained Rub' kann man natürlich auch für andere Rindfleischstücke verwenden, wie z.B. Roastbeef, T-Bone-Steak, Entrecôte, Filetsteak oder Roastbeef-Ribs. Ein besonderes Highlight für Freunde des Geflügelfleisches ist der 'Funky Chicken Rub', eine perfekte Mischung für zartes Geflügelfleisch. Hähnchenschenkel, Putenschnitzel oder Geflügelspieße geraten damit zu einem echten Geschmackserlebnis. Der 'Funky Chicken Rub' sollte mindestens sechs Stunden vor dem Grillen auf das Fleisch gebracht werden. Am besten ist es, das Fleisch nach Auftragen des Rubs, über Nacht ziehen zu lassen.

Damit das Hähnchen- oder Putenfleisch nicht verbrennt, sollte es scharf angebraten werden (ca. 2 Minuten pro Seite), dann bei niedriger Hitze weiter grillen.

Es lohnt sich also in

jedem Fall, gerade jetzt zu Beginn der Grillsaison, bei den gewuerzhelden.de reinzuschauen und den ‚Magic Dust‘

mitzunehmen.

24. April 2017

Ein Traum - Mousse au chocolat

Mousse au chocolat ist eigentlich ein weltbekanntes ‚Gutserl’ in der franzöischen Küche. Viele Nachwuchsköche sind schon daran gescheitert. Aber als Törtchen kann eigentlich nichts schiefgehen und mit Pfeffer wird das ganz bestimmt ein besonderer Hit.

Als erstes machen wir einen Brownieboden aus Eier, Zucker, Butter, Mehl, Backkakao und natürlich feinste dunkle Schokoladenkuvertüre. Auf Mengenangaben verzichten wir hier, weil sie a) vom Geschmack abhängen und b) von der Menge an Essern, die wir damit beglücken wollen.

Die Butter und die Kuvertüre werden zusammen in altbewährter Weise über einem Wasserbad erhitzt oder ganz modern in der Mikrowelle geschmolzen.

Die Eier und den Zucker schlagen wir schaumig und rühren das in die Butter-Schokoladenmischung ein. Mehl, Kakao und eine Prise Salz mit dem Schneebesen unterrühren.

Den Teig füllen wir in eine kleine Kastenform und backen ihn 10-15 Minuten im Ofen. Der Teig darf aber nur rund 1 cm dick sein. Nach dem Abkühlen stechen wir kleine Kreise aus, z.B. mit einem Glas.

Jetzt kommt die Mousse au chocolat dran. Milch, Gelatine und dunkle Kuvertüre werden geschmolzen. Eigelb und Zucker verquirlen und die Sahne schlagen.

Wenn die Schokoladenmasse eine Temperatur von 40 Grad hat, die bereitgestellte Schlagsahne vorsichtig unterziehen und das Ganze mit dem Zitronenpfeffer abschmecken. Die Textur sollte cremig fein sein. Den Zitronenpfeffer gibt es bei den gewuerzhelden.de in kleinen haushaltsgerechten Tütchen.

Der intensiv aromatische Zitronenpfeffer von den gewuerzhelden.de passt auch hervorragend zu Vinaigrette und Marinaden, Aufstrichen, Dips, gegrilltem und gebratenem Fleisch oder Fisch.

Die sonnig-fruchtige Note der Zitronen setzt zusammen mit der angenehmen Schärfe auch interessante Akzente in Süßspeisen, in unserem Fall bei der Mousse au chocolat.

Jetzt muss die Mousse nur noch in einen großen Spritzbeutel einfüllt werden und die vorbereiteten Silikonformen jeweils zu drei Viertel damit gefüllt werden.

Je eine von den Browniescheiben in jede Mulde drücken, die möglichst dann plan mit der Oberfläche abschließt. Die Form mit Frischhaltefolie abgedeckt, mindestens eine Nacht in den Gefrierschrank stellen. Bon appétit wünschen das Team der gewuerzhelden.de
20. April 2017

Paris

Die Stadt der Liebe, der romantischen Heiratsanträge, Eiffelturm, Champs-Élysées, Galeries Lafayette, in Paris treffen sich alle.

Paris steht auf der Wunschliste vieler, vor allem im Frühling. An den Feiertagen wie Ostern oder Pfingsten fallen Heerscharen von Touristen in Schwärmen ein. Schlangen, viel Stress, ewige Wartezeiten überall, die Schlangen vor dem Louvre sind so lange wie nie mehr im Rest des Jahres.

Was liegt also näher, den Parisbesuch in die Sommerferien zu verlegen. Die Stadt ist im Vergleich zu den Frühlingsterminen fast leer. Die Franzosen sind im Sommer traditionell am Meer und zeigen ihrer Stadt den Rücken.

Auf einmal sind das Musée Rodin, das Musée d’Orsay oder das Centre Pompidou ohne Wartezeiten zu besichtigen, oft ist für Kinder und Jugendliche sogar der Eintritt frei.

Selbst an Sonntagen ist ein Schaufensterbummel auf der 70 Meter breiten und rund 2 Kilometer langen Prachtstraße Champs-Élysées eine entspannende Angelegenheit. Kein Schieben und Drängeln, die Stimmung ist gut und die Besucher genießen den gemütlichen Bummel. Selbst ein Café au Lait für mehr als 5 Euro kann die Stimmung nicht verderben, echtes französisches Laissez-faire.

Bei der Verpflegung können wir ohne Probleme Europa verlassen. Die Pariser Streetfood-Szene hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Auf die Klassiker von Croissants bis Brioche sind wir schon lange nicht mehr angewiesen. Außergewöhnliche Patisserien haben an allen Ecken aufgemacht. Süßspeisen aus glutenfreien Zutaten wie Kastanien oder Reismehl finden sich ebenso wie koreanische Gerichte. Der koreanische Klassiker Bao Bun, eine Art Burger mit lange gegartem und stark gewürztem Schweinefleisch, ist eine Explosion für den Gaumen.

Mitten in der touristischen Hochburg, rund um den Montmartre, findet man die vielleicht besten Burgerbräter der Stadt. Das Fleisch stammt von regionalen Fleischern, die Brötchen werden z.B. mit Kartoffelmehl gebacken und die Pommes frites zergehen auf der Zunge.

Auch die Fans von süßen Speisen kommen auf ihre Kosten. Bei den Patisserien stapeln sich die Kosmiks, kleine runde Gläser, in denen mehrere Dessertschichten übereinanderliegen. Alle Geschmacksrichtungen sind vertreten, von Himbeerconfit über Haselnuss-Mandel-Kuchen bis Teebiskuit.

Es gibt also viele gute Gründe den Städtetrip an die Seine in die Sommerferien zu verlegen. Wenn es nur das Erlebnis ist, mit seiner Liebsten Hand in Hand in einer lauen Sommernacht an den Ufern derselben spazieren zu gehen.

Viel Vergnügen wünscht das Team der gewuerzhelden.de
17. April 2017

Streetfood in Israel

Frishman ist ein kleiner Imbiss inmitten von Tel Aviv. Es gibt hier das beste Sabich und die beste Falafel in der Stadt. Die langen Schlangen vor dem Laden sind der Beweis.

Was ist Sabich? Ein Sabich ist eigentlich ein belegtes Brot, ein vegetarisches Sandwich aus frittierten Auberginen und harten Eiern. Oft werden auch Bratkartoffeln darauf gepackt und sauer eingelegte Mangos, die man Amba nennt.

Erfunden hat den Sabich, wie sollte es anders sein, der Herr Sabich. Er wäre wohl ein jüdischer Flüchtling aus dem Irak gewesen. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, hat er dieses vegetarische Sandwich in seinem Kiosk in Ramat-Gan als Streetfood anboten. Kann aber auch sein, dass Sabich nur die hebräische Abkürzung von ‚Salat‘, ‚Beytzim‘ und ‚Chazilim‘ also Salat, Eier und Aubergine ist. Das Ganze wird in ein Fladenbrot gepackt und für rund 5 Euro über die Theke gereicht. Die Ähnlichkeit zur Falafel ist unbestritten, nur dass die Falafel kleine frittierte Klöse sind und die gibt es, ebenso wie Sabich, im Brot als Steetfood an jeder Ecke Israels.

Mit dem jiddischen Wort ‚koscher‘ werden Gerichte bezeichnet, die den jüdischen Speisegesetzen (Kaschrut) entsprechen. Neben dem Verzicht auf Schweinefleisch, umfasst das komplizierte Regelwerk weitere Gebote, zum Beispiel die Trennung von Fleisch- und Milchprodukten in der Küche und das rituelle Schächten von Tieren.

Die jüdischen Speisevorschriften gehen auf die Tora, die Schrift in der jüdischen Glaubenslehre zurück. Milchprodukte gemeinsam mit fleischhaltigen Speisen zu verzehren, ist bei gläubigen Juden ein Tabu. Fisch wird nur mit Milchprodukten oder pflanzlichen Lebensmitteln, aber nicht mit Fleisch kombiniert.

Vegetarische Gerichte wie Falafel und Sabich erfüllen meist alle Ansprüche der koscheren Küche und sind auch für gläubige Juden essbar. Das Nationalgericht Falafel z.B. lässt sich leicht zu Hause nachkochen. Falafel wird traditionell auf einer Basis von pürierten Kichererbsen oder Saubohnen zubereitet. Zwiebeln oder Lauch, frischer Koriander, Petersilie und Knoblauch gehören unbedingt in eine Falafel.

Die typischen Gewürze wie Kreuzkümmel, Minze, Salz und Knoblauch lassen sich problemlos bei den gewuerzhelden.de per Mausklick bestellen. Die Kichererbsen oder Bohnen werden vor der Zubereitung nicht gekocht, sondern nur über Nacht eingeweicht und dann durch einen Fleischwolf gedreht. Man kann natürlich auch einfach Kichererbsen aus der Dose verwenden, die braucht man nicht vorher einweichen, weil sie vorgegart sind.

Die durchgewolfte Masse wird mit den Gewürzen vermengt und zu kleinen Bällchen geformt. In reichlich Fett wird die Falafel in einem Topf oder in der Friteuse knusprig ausgebacken. In einem Pitabrot gereicht, ist die Falafel das vegetarische Pendant zu einem Döner. Als ‚Dreingabe’ gibt es Tomaten mit frischer Petersilie und eine Joghurt-Knoblauch-Soße. Anstelle von Pitabrot, das ja eigentlich aus Griechenland kommt, kann man auch türkisches Fladenbrot verwenden. Schmeckt himmlisch und ist auf der nächsten Party, auch für die Freunde der vegetarischen Kost, ein echter Hit.

Die Profis von den gewuerzhelden.de wünschen guten Appetit.