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25. Februar 2017

Potjiekos südafrikanischer Eintopf

Südafrika ist ganz sicher eine Reise wert. Die Küche aber auch und die kulinarische Reise lässt sich kinderleicht in der eignen Küche realisieren.

Wörtlich übersetzt bedeutet Potjiekos (gesprochen Poikikos) kleiner Topf mit Essen. Es ist ein Eintopf, der ursprünglich im Freien zubereitet wurde. Gekocht wird heute noch traditionell in einem runden, gusseisernen, dreibeinigen Topf. Den Topf gibt es überall, auch im Netz zu kaufen.

Eigentlich ist Potjie ein niederländischer Schmortopf aus dem 17. Jahrhundert. Um diese Zeit musste oft Tierdung als Feuermaterial herhalten. Kamelmist oder getrockneter Kuhdung waren entsprechende Brennmittel. Da Kamelmist zu Beginn in der guten Stube verbrannt worden war, war dies wohl auch für die Nasen der Afrikaans nicht so erfreulich, also hat man die Kochstelle ins Freie verlagert.

Die Zutaten waren nicht sehr kompliziert. Öl, Zwiebel, Fleisch, Kartoffeln und Weißkohl waren und sind die Zutaten. Welches Fleisch ist nicht wichtig, aber Lamm eignet sich hervorragend für dieses Gericht. Es kann gerne auch Springbock, Kudu, Strauß, Büffel, Warzenschwein oder gar Krokodil sein, wobei die Beschaffung bei uns vielleicht etwas schwieriger wird.

Ganz wichtig ist die Gewürzmischung. Mit African Rub, der südafrikanischen Gewürzspezialität, kann man nicht viel falsch machen. Die Mischung aus Salz, Koriander, Rohrzucker, Zwiebel, Senf, Knoblauch, Cayenne, Kümmel, Curcuma, Zimt, Ingwer, Piment, Thymian, Petersilie, Lorbeerblätter, Cumin, Pfeffer und Muskat sorgt in jedem Fall für den richtigen Bums.

Der Topf wird mit etwas Öl angeheizt und das gewürzte und klein geschnetzelte Fleisch goldbraun angebraten. Dann vielleicht noch mit etwas Bier übergossen, um die Röststoffe zu lösen. Derweilen wird das Gemüse geschnitten und dazugegeben. Jetzt den Deckel schließen und schön langsam köcheln lassen. Umgerührt werden darf das Gericht auf keinen Fall.

Dadurch, dass sich die Aromen der einzelnen Zutaten unvermischt entfalten können, entsteht der einzigartige Geschmack des Potjiekos. Das ist dann auch schon der wichtigste Unterschied zu einem europäischen Eintopf.

Dazu wird Reis als Beilage gereicht. Gut dazu passt eine der vielen Biersorten, die es in Südafrika gibt. Castle Lager, Black Label, Mitchell’s oder Windhoek Lager sind nur einige der bekanntesten Namen. Gut sortierte Getränkemärkte führen diese Biere auch bei uns.

Guten Appetit oder richtig ‚Geniet jou ete‘ wünscht das Team der gewuerzhelden.de.
23. Februar 2017

Südafrika

Südafrika, das ist die Regenbogennation. Eigentlich vereint Südafrika die ganze Welt in einem einzigen Land. Schon die Vielfalt der Landschaften ist unvergleichlich. Wüsten, endlose Trockensavannen, Buschland, Regenwälder, Lagunen und Feuchtgebiete, Hochplateaus, Mittelgebirge mit fruchtbaren Tälern und bizarre Hochgebirge trommeln optisch auf die Sinne der Besucher ein.

2000 Kilometer Küste mit unendlich vielen Traumstränden umrahmen das Land. Im Westen ist Südafrika rau, im Osten mild und mediterran, im Nordosten tropisch und warm.

Moderne Großstädte mit europäischem Komfort und einer guten Infrastruktur empfangen die Besucher. Als Kontrast dann die Ursprünglichkeit des schwarzen Kontinents Afrika, mit freundlichen Menschen und der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Und Südafrika hat auch eine Regenbogenküche. Die Südafrikaner mögen es zu mischen und zu kombinieren. Kapstadt gilt nicht umsonst als die Feinschmeckerstadt. Die Long Street, die Hauptstraße von Kapstadt, ist über 300 Jahre alt. Wunderschön restaurierte viktorianische Häuser mit schmiedeeisernen Balkongeländern prägen das Bild.

Die vielen Trödel- und Antiquitätenläden, Antiquariate prägen das Bild der Straße. Restaurants, trendy Cafés und Pubs wechseln sich ab. Italienische, mexikanische, chinesische Restaurants sind Schaufenster der südafrikanischen Essenskultur.

Ihren Ursprung hat diese kulinarische Vielfalt in der Kolonialzeit. Seefahrer und Einwanderer haben ihre Rezepte aus Europa, Asien und Indien mitgebracht und mit den einheimischen kombiniert.

Vor dem Kolonialismus bestand die einheimische Küche überwiegend aus Gerichten mit Nüssen, Früchten, Blättern und natürlich Fisch. Fleisch war schon immer und ist auch heute ein wichtiger Teil der südafrikanischen Küche.

Eine typische, einfache südafrikanische Mahlzeit ist zum Beispiel ‚Pap‘. Der luftige Brei aus Maisgrieß war einst Grundnahrungsmittel. Heute gehört ‚Pap‘ zu den günstigen und vor allem sättigenden Spezialitäten des Landes. Der Brei wird häufig mit Fleisch und Gemüse kombiniert.

Die Südafrikaner lieben Fleisch. Kaum ein Gericht bei dem Fleisch nicht der wichtigste Bestandteil der Mahlzeit ist.

Jedes Wochenende wird der Grill angeschmissen. Als Beilage zum Fleisch, wird sogenanntes Biltog, (getrocknetes Fleisch) gereicht. Wie bereits erwähnt, die Südafrikaner lieben Fleisch. Hähnchen sind für die Südafrikaner kein Fleisch. Weißes Fleisch gilt als ‚Salat‘.

Eines der wichtigsten Gewürze im Lande ist African Rub. Eine Gewürzmischung aus Salz, Koriander, Rohrzucker, Zwiebel, Senf, Knoblauch, Cayenne, Kümmel, Curcuma, Zimt, Ingwer, Piment, Thymian, Petersilie, Lorbeerblätter, Cumin, Pfeffer und Muskat. Diese Mischung gibt es in kleinen 100 gr Tütchen bei den gewuerzhelden.de im Internetshop und kommt bequem per Post ins Haus.

African Rub ist ideal zum Grillen und wird deshalb sehr oft zum Marinieren von Grillfleisch verwendet. Angerührt, je nach Geschmack mit Öl, wird das Fleisch Stunden vor Zubereitung darin einlegt, dann auf den Grill gelegt, das schmeckt ganz sicher.

19. Februar 2017

Nasi Goreng

Ob Nationalgericht oder nicht, an Nasi Goreng kommt in Indonesien keiner vorbei. Der Name setzt sich zusammen aus ‚nasi‘, das ist gekochter Reis und ‚goreng‘, das bedeutet auf Bahasa Indonesia ‚gebraten‘.

Traditionell werden die Reisreste vom Vortag einfach gebraten, mit allem was sonst noch vom Vortag übriggeblieben ist, lauwarm zum Frühstück am nächsten Tag gegessen. Im Laufe der Zeit ist aus diesem ehemals spartanischen Frühstück ein richtig leckeres Essen geworden.

Unser Rezept - es gibt abertausende Abwandlungen - wird mit Hähnchenbrust und großen Garnelen zubereitet, Grundlage ist Langkornreis.

Los geht’s damit, Schalotten, Knoblauch, Chilis und Salz im Mixer zu einer glatten Paste zu verarbeiten. Im Wok werden Hähnchenfleisch und Garnelen scharf angebraten und auf einer Platte angerichtet.

In den Wok kommt dann die Schalottenpaste mit dem Reis zusammen. Es wird gerührt bis die Paste trocken ist und der Reis nicht mehr klumpt.

Jetzt nach Geschmack Sojasauce und Pfeffer dazu. Weißkohl, Bohnen, Sojasprossen und Frühlingszwiebel hinein und fest in der Pfanne rühren, bis das Gemüse gar ist, aber noch gut Biss hat. Hähnchen und Garnelen von der bereitgestellten Platte untermischen und alles warmstellen.

Die Reismischung auf eine Servierplatte geben. Auf der einen Seite mit Gurken und Tomaten garnieren, auf der anderen Seite mit frischen Krupuks, das sind Krabbenchips, die es in gut sortierten Asia-Läden und verschiedentlich auch schon in Supermärkten gibt. Koriander als Gewürz und frittierte Schalotten werden darüber gestreut und zu guter Letzt kommen oben drauf noch ein paar Spiegeleier.

Ein wichtiges Gewürz ist Sambal Oelek, auch Sanchon genannt, das ist eine traditionelle Würzpaste auf Chili-Basis mit feurig-scharfem Aroma. Sie ist ohnehin eine ideale Würze für alle asiatischen Gerichte.

Die dickflüssige Chili-Würzpaste, mit ihrer leuchtend roten Farbe und dem intensiv feurigen Aroma, besteht vor allem aus frischen Chilischoten, Essig und Salz. Sambal Oelek (Sanchon) gibt es z.B. bei den gewuerzhelden.de im 125g Gläschen für 3,99 Euro. Wie immer sind alle Gewürze bei den gewuerzhelden.de vorrätig und sofort lieferbar. Der Nasi Goreng Genuss ist nur einen Klick entfernt.

Zu Nasi Goreng passt natürlich ein einheimischer Reiswein oder ein Palmwein, der Tuak genannt wird. Für unsere Gaumen und unter Verzicht auf Hochprozentigem, passt auch ein spritziger Weißwein mit etwas Säure, wie beispielsweise ein leichter Riesling. Der passt übrigens hervorragend zur gesamten scharfen asiatischen Küche.

Guten Appetit wünscht das Team der gewuerzhelden.de

16. Februar 2017

Indonesische Küche

Das wild und zerklüftete Sumatra, die Dschungelinsel Borneo, das Siedlungsgebiet der letzten Orang-Utans, und Java sind die drei größten Inseln Indonesiens. Bali, Flores, Lombok, Komodo, Timor und die Molukken gehören als kleinere Inseln auch dazu.

Die Insel Bali ist vielleicht das Hauptziel der Touristen, aber Indonesien ist vielfältiger. Wer sich die Mühe macht, von Jakarta nach Bandung über den Puncak Pass zu fahren, erlebt nicht nur eine abenteuerliche Fahrt, sondern auch atemberaubende Landschaften.

Besonders spannend sind auch die Vulkane Indonesiens. Es gibt heute einen regelrechten Vulkantourismus auf den Inseln. Einheimische Guides führen hoch an die Ränder der Krater, und wer gut zu Fuß ist kann einen Blick in das glühende Erdinnere ergattern.

Die bekanntesten Trekkingtouren sind Wanderungen auf die Vulkane Semeru und Bromo auf Java. In Kawah Ijen kann man den Schwefelarbeitern bei ihrem harten Job zusehen. Nach Indonesien reisen ist nicht schwer. Die deutsche Lufthansa fliegt mit einem Zwischenstopp von Frankfurt nach Jakarta.

Gesprochen wird Bahasa Indonesia, eine Sprache, die für unsere Ohren recht exotisch klingt. Mit Englisch kommt man weit, zumindest in den Städten. Dadurch, dass erst seit ein paar Jahren Englischunterricht als Pflichtfach an den staatlichen Schulen eingeführt worden ist, kann es sehr schwer sein, sich mit einfachen Menschen auf der Straße in Englisch zu unterhalten.

Indonesisch ist in den Grundzügen eigentlich eine einfache Sprache. Es lohnt sich, vor der Reise ein paar Wörter und Sätze zu lernen. Die Indonesier freuen sich, wenn man auch nur ein paar Brocken ihrer Sprache sprechen kann.

Die indonesische Küche ist höchst interessant und reich an kulinarischen Höhepunkten. An Nasi Goreng kommt ohnehin kein Tourist vorbei. Aber das Sate, das ist Hühnerfleisch mit Erdnusssauce, sollte man auf keinen Fall links liegen lassen.

Das Sate gibt es übrigens auch mit anderen Fleischsorten, wie Huhn, Rind, Lamm und Ziege. Sate Babi, das wird mit Schweinefleisch gemacht, ist eine Spezialität, die auch europäische Gaumen anspricht. Wem die Lust nach Süßem überkommt, für den ist vielleicht Pisang goreng, das sind gebratene Bananen, die richtige Wahl.

Die Indonesier essen gerne und oft. Ihre Küche ist untrennbar mit ihrem Alltagsleben verbunden. Sagt ein Indonesier „Mir schmeckt es gut”, so meint er damit eigentlich, „Schön, dass wir hier zusammensitzen.” Noch eine Besonderheit ist vielleicht die: Der Indonesier mag seine Speisen höchstens lauwarm, heißes Essen ist ihm ein Greul.

Die schier unerschöpfliche Palette an Nahrungsmitteln macht die indonesische Küche zu einer der vielseitigsten der Welt. Man findet alles, von höllisch scharf bis delikat süß, vom deftigen Fleischgericht bis zum leichten Gemüsesnack. Neugierige kulinarische Genießer sind in Indonesien genau am richtigen Ort.

Jakarta, die Hauptstadt, ist ein Schmelztiegel von Völker und Küchen. Alle lokalen Küchen Indonesiens sind in Jakarta vertreten. Imbissstände am Straßenrand, einfache Familiengaststätten oder schicke Edelrestaurants, alles existiert in Jakarta friedlich nebeneinander.

Die gewuerzhelden.de bieten alle Möglichkeiten, die Gerichte Indonesiens auch bei uns nach zu kochen. Es macht großen Spaß, Gäste oder die Familie zu Hause mit asiatischen Gerichten zu überraschen. Vorher in den Seiten des Internetshops der gewuerzhelden.de zu stöbern steigert die Vorfreude und bringt Sie auf viele gute Ideen.

13. Februar 2017

Rum für Küche und Backstube

Nicht nur Weihnachten ist Saison für die Backkünste. Das ganze Jahr über findet Selbstgebackenes bei Gästen und in der Familie Anklang. Die gewürzhelden.de bieten eine reichhaltige Auswahl an Zutaten für die häusliche Backstube.

Eine Zutat, die in Küche und Backstube bei vielen Könnern eine festen Platz hat, ist der Rum. Da ist natürlich der echte Rum gemeint, der im 18. Jahrhundert mit den Seefahrern zu uns nach Europa kam.

Wikipedia schreibt den Ursprung des Wortes Rum dem englischen ‚rumbullion‘ zu, was frei übersetzt etwa ‚großer Tumult’ bedeutet.

Seinen Ursprung hatte der Rum auf der Insel Jamaika. Jamaika gehört zu den Großen Antillen und liegt nur 145 Kilometer südlich von Kuba.

Bis zum mittelamerikanischen Festland sind es nur etwas mehr als 600 Kilometer.

Christoph Kolumbus entdeckte 1494 bei seiner zweiten Reise die Insel Jamaika und landete dort. Die Insel ging zusammen mit anderen Karibikinseln an die spanische Krone. Diego Kolumbus, der Sohn von Christoph Kolumbus, erhielt das Recht, einen Anteil des dort gefundenen Goldes für sich zu behalten und Steuern zu erheben.

1655 landeten englische Truppen auf der Insel und verjagten die Spanier. Die Plantagen Jamaikas machten die Insel über 150 Jahre lang zu einem wertvollen Besitztum der englischen Krone. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Jamaika von Großbritannien und den USA als Marinestützpunkt benutzt. Ihre Unabhängigkeit erlangten die Insulaner 1962.

Der Rum spielte schon zu Beginn der Kolonisierung eine wichtige Rolle für die Seefahrer. So erhielten Angehörige der Royal Navy täglich um die Mittagszeit ihre Rum-Ration von rund 70 Milliliter. Diese Tradition wurde erst 1970 abgeschafft. Ein typisches Seefahrergetränk wurde der Grog. Rum im Verhältnis 1:4 mit heißem Wasser vermischt, damit der hohe Alkoholgehalt die Sinne der Seefahrer nicht zu sehr vernebelte.

Der echte Rum der gewuerzhelden.de hat 54% und wird in Fläschchen mit 350 ml geliefert. Er eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von Speisen, zum Backen und vor allem zum Flambieren. (Selbstverständlich befinden sich noch weitere Arten Rum im Sortiment. Wie z.B. das Rum Backaroma, den original Jamaica Rum oder den Jamaica Rum Verschnitt)

Echter Rum verfeinert nicht nur Rumkugeln und den Rumtopf, auch Heißgetränke wie Rum-Grog, Tee und Punsch werden mit einem Schuss Rum zu einem besonderen Genuss. Echter Rum verleiht jedem Cocktail eine kräftige karibische Note. Im Winter darf echter Rum natürlich nicht für die allseits beliebte Feuerzangenbowle fehlen.

Den nach der Destillation einige Jahre in Eichenfässern gereiften Rum haben die gewuerzhelden.de natürlich sofort lieferbar vorrätig.